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25 Flüchtlinge ziehen an den Bauernpfad

Krähenwinkel 25 Flüchtlinge ziehen an den Bauernpfad

Noch in dieser Woche hebt die Stadt die Tempo-30-Regelung an der Walsroder Straße auf, die die Verwaltung während der Bauarbeiten für die Flüchtlingsunterkunft eingerichtet hatte.

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Der Neubau am Bauernpfad in Krähenwinkel ist zwar schon bezogen. Weil aber der Außenbereich noch Baustelle ist, gilt weiterhin die Tempobeschränkung auf der Walsroder Straße.

Quelle: Neander

Krähenwinkel. Seit dem Frühjahr agierten Bauarbeiter auf der Fläche neben dem Netto-Markt: Sie errichten in sogenannter Holzrahmbauweise die Unterkünfte für bis zu 60 Kinder, Frauen und Männer. „Derzeit leben dort 25 Personen“, sagt Stadtsprecherin Juliane Stahl und fügt hinzu, dass vor allem junge Paare, Familien und alleinstehende Frauen eingezogen seien. Neun der Bewohner seien jünger als 18 Jahre, vier davon im Grundschulalter.

Die Mehrzahl der Bewohner stammen mit 15 aus Syrien. Fünf kommen aus dem Libanon, drei von der Elfenbeinküste und zwei aus Eritrea. Ob und bis wann die Stadtverwaltung weitere Personen am Bauernpfad unterbringt, steht nach Aussage Stahls noch nicht fest.

Sie weist auf Nachfrage darauf hin, dass die Verwaltung noch in dieser Woche das seit Monaten geltende Tempo-30-Limit auf der Walsroder Straße im Bereich der Baustelle aufheben wird. „Die Geschwindigkeitsregelung ergibt sich aus der Zufahrt und Ausfahrt der Baustelle“, sagt Stahl. Diese bleiben bestehen, bis auch die Pflasterarbeiten im Bereich der Zufahrt, aber auch der Wege, der Auto- und Fahrradstellplätze erledigt seien. Dass die Pflasterer erst jetzt arbeiten würde, ergebe sich aus der Abfolge des Baus. „Erst mussten die andere Arbeiten, für die eine Freifläche erforderlich war, abgeschlossen sein“, sagt die Stadtsprecherin.

Autofahrer hatten gegenüber dieser Zeitung kritisiert, dass die Verwaltung zu lange am Tempolimit festhalte. „Daran hält sich niemand“, hat ein Nachbar beobachtet. Seine Sorge: Die Stadt werde die Situation nutzen, um möglicherweise die Geschwindigkeit zu kontrollieren und Bußgelder zu verhängen.

Für das gesamte Bauprojekt mit den zweigeschossigen Häusern rechnet die Stadt mit Investitionen von 1,6 Millionen Euro. Die Wohneinheiten umfassen jeweils drei Doppelzimmer. Hinzu kommen jeweils eine Küche und sanitäre Anlagen. Die Betreuung der Menschen übernimmt mit Leif Möller ein Sozialarbeiter der Stadt. Er ist per E-Mail leif.moeller@langenhagen.de erreichbar.

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