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Langenhagen Taschen, Taschen, Taschen

Jetzt schon wissen, was im nächsten Jahr Trend ist: ein Traum für jeden Modefan. Die Designerinnen der Langenhagener Firma Fritzi aus Preußen tüfteln bereits an der Kollektion für den Sommer 2018.

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Sascha Günther (großes Bild, links) und Geschäftsführer Roman Kraus präsentieren im neuen Showroom die beiden Taschenlabels.

Quelle: Julia Polley

Langenhagen. „Wir versuchen jetzt schon, die neuen Trends rauszufinden“, verrät Linda Siegel. Zusammen mit ihren Kolleginnen überlegt sie sich neue Ideen und versucht, Entwicklungen auf dem Handtaschenmarkt aufzuschnappen. Seit 2016 müssen die vier jungen Frauen nicht nur Ideen für das Label „Fritzi“ sammeln, sondern auch eine neue Kollektion für die Marke „House of Envy“ auf die Beine stellen.

In dem neuen Showroom in Langenhagen präsentiert das Unternehmen die neusten Trends: Taschen, Schuhe und Jeans in allen möglichen Farben und Materialien. Und vor allem für alle Lebenslagen. Egal ob Freizeit oder Ball am Abend – für jeden ist etwas Passendes dabei. „Neben dem altbekannten Label ,Fritzi‘ kommt nun noch ,House of Envy‘ dazu. Mit dem sind wir auf dem Markt noch breiter aufgestellt“, sagt Geschäftsführer Roman Kraus. 2011 kaufte er das Taschenlabel zusammen mit Esther de Wit von der bekannten Marke Liebeskind.

Seitdem wächst das Unternehmen stetig und mit ihm die Mitarbeiterzahlen. Die Produktpalette wurde erweitert: Es gibt nicht mehr nur Taschen, sondern auch Jeans, passende Jacken und Schuhe. „Deshalb waren wir auf der Suche nach einem großen Büro mit Lager, sodass die Dienstwege kürzer werden“, sagt Kraus. Am Langenhagener Pferdemarkt ist der Geschäftsführer fündig geworden. Seit mehr als einem Jahr ist dort nun die Europa Zentrale der Fritzi GmbH beheimatet.

34 Mitarbeiter kümmern sich dort um den Im- und Export der Waren, die Buchhaltung, das Marketing und das Design der Produkte. In einem Großraumbüro entstehen die neuen Modelle. Bis ein Produkt fertig ist, sind mehrere Entwürfe, Prototypen und Überarbeitungen nötig. „Von der Idee bis zum fertigen Produkt im Laden brauchen wir neun Monate. Und hinter jedem Produkt steckt eine Geschichte“, sagt Siegel. Für den Job müsse man schon Mode­freak sein, meint die junge Frau.

Die Verkaufszahlen der Marke stiegen stetig an, und das Unternehmen sei Marktführer bei Handtaschen aus Polyurethanen (PU), sagt Sascha Günther, General Manager des Unternehmens. „Alle unsere Produkte sind zu 100 Prozent lederfrei.“ Das Obermaterial bestehe aus behandeltem und gewaschenen PU-Schaum. Dieser sehe echtem Leder sehr ähnlich und lasse selbst Fachleute mehrfach hinschauen.

Auch für das neue Taschenlabel „House of Envy“ werden keine tierischen Produkte verwendet. 28 Modelle in bis zu vier verschiedenen Farben und zwei unterschiedlichen Materialien sind erhältlich.

„Die neue Marke umfasst eher Taschen, die einen Glamourfaktor haben und für den roten Teppich geeignet sind“, beschreibt Günther die Zielgruppe. Die Handtaschen des „Fritzi“-Labels seien eher für die Freizeit geeignet. Zwischen 59 und 89 Euro müssen für ein Exemplar des neuen Labels ausgegeben werden. Kraus bleibt damit auch seiner Preislinie treu. „Wichtig ist, dass die Taschen für weniger als 100 Euro zu bekommen sind“, erklärt er. Trotzdem sei der Qualitätsstandard gewährleistet.

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Von Julia Polley

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