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Kletterbar öffnet an der Stadtgrenze

Langenhagen Kletterbar öffnet an der Stadtgrenze

An Baugeschehen vor ihrer Haustür haben sich die Wiesenauer längst gewöhnt: Fläche für Fläche füllt sich das der Business Park Hannover-Nord an der Grenze zur Landeshauptstadt – nachdem das Areal zuvor jahrelang brach lag. Nun kommt mit der "Kletterbar" ein weiteres Unternehmen dazu.

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An der Stadtgrenze zu Hannover entsteht eine Halle für Kletterer - die Bauarbeiten haben jetzt begonnen.

Quelle: Michael Wallmüller

Langenhagen. Als erste Firmen siedelten sich die Firmen Ricoh und Kone auf dem 14 Hektar großen Gelände der früheren „Langenhagen Barracks“ an, dann folgte mit Hancock ein Reifenhersteller. Inzwischen haben auch Linde Gas, der Elektro-Großhändler Sonepar, der Sanitär-Großhändler Wiedemann und die Firma CWS sowie ein Jaguar-Autohandel dort ihren Firmensitz eröffnet. Dass sich der Baubeginn für all diese Firmen über Jahre zog, hängt mit den von den Städten Hannover und Langenhagen ausgehandelten Beschränkungen beim Bebauungsplan zurück. Sie hatten an der Stadtgrenze Konkurrenz zu bestehenden Fachmärkten verhindern wollen und im Wesentlichen nur Großhandel, Dienstleistungen und mit Fahrzeugen in Zusammenhang stehende Betriebe zugelassen.
In keine der Branchen fällt die nächste Neuansiedlung an der Reinhold-Schleese-Straße: Dort starteten in der vergangenen Woche die Bauarbeiten für „Niedersachsens größte Kletterhalle“ – der Kletterbar. Hannover. „Wir bereiten gerade die Erde für die Bodenplatte vor. Unser Ziel ist es, im Sommer zu eröffnen“, sagt „Kletterbar“-Chef Alexander Skibbe. Die Idee zu der Kletterhalle war eine Gemeinschaftsaktion mit drei weiteren Kletterbegeisterten. „Hannover war die einzige Großstadt, die noch keine Kletterhalle hatte“, sagt der Hannoveraner. Deswegen entwarfen die vier Männer rund 300 Routen, die in Zukunft auf 3200 Quadratmetern geklettert werden können. Doch nicht nur das Klettern soll in der 16 Meter hohen Kletterhalle im Vordergrund stehen: „Kletterbar steht für die kletterbaren Routen, aber auch für das Lebensgefühl der Kletterer. Deswegen wird es auch eine Bar und einen Kamin geben.“ Das Projekt soll rund drei Millionen Euro kosten.
Nicht bei allen Wiesenauern kommen die neuen Nachbarn gut an: Viele klagen nach wie vor darüber, dass Mitarbeiter, aber auch Lieferanten der Firmen über den Parkplatz des Discounters Netto fahren – um eine Ampel zu umgehen und Zeit zu sparen. Bemühungen, dies zu unterbinden, haben bislang nicht gefruchtet.

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Fotostrecke Langenhagen: Kletterbar öffnet an der Stadtgrenze

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Von Mandy Sarti und Antje Bismark

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