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Verein feiert fünf Jahre Abenteuerland

Langenhagen Verein feiert fünf Jahre Abenteuerland

Fantasie entwickeln, die Natur entdecken und die Motorik verbessern: Seit fünf Jahren betreut der Verein Abenteuerland Kinder auf dem gleichnamigen Aktivspielplatz am Silbersee. Doch um ihr Angebot auszuweiten, sind die Mitglieder auf Unterstützung angewiesen.

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Timm (12) und Ina (8) versuchen so viele Dosen wie möglich mit ihren Wasserpistolen zum Fallen zu bringen.

Quelle: Lisa Malecha

Langenhagen. "Sonst sagen die Erwachsenen immer 'Nein, das darfst du nicht', aber hier ist das anders", sagt Timm (12), während er mit seiner Wasserpistole versucht die Dosenpyramide abzuschießen. "Hier darf man sogar kokeln und sich dreckig machen", ergänzt Tobias (8). Die Jungen sind regelmäßig im Abenteuerlands unterwegs - um die Natur zu erforschen, zu spielen, zu basteln,  herum zu toben und einfach nur Spaß zu haben.

Seit mittlerweile fünf Jahren betreuen die Vereinsmitglieder in den Sommermonaten jeweils donnerstags von 16 bis 19 Uhr und sonnabends von 10 bis 13 Uhr Kinder. Das haben sie am Sonnabend mit zahlreichen Kindern, vielen Bastelaktionen und abwechslungsreichen Spielen gefeiert. "Jedes Kind verdient die Chance in der Natur zu lernen", sagt Ariane Sauer. Leider würden heutzutage viele nur noch vor der Spielkonsole oder dem Fernseher hängen - was sich nicht nur auf die motorischen Fähigkeiten sondern auch auf die Fantasie auswirkt.

"Wenn die Kinder das erste Mal hier sind, dann wissen sie oft nichts mit sich anzufangen", sagt Sauer. "Aber nach der Langeweile kommt irgendwann ihre eigene Fantasie zurück - und genau das wollen wir erreichen." Die Besucher des Abenteuerlands erforschen in kleinen Gruppen - oft ohne die Betreuer - die Natur, gestalten Dinge mit ihren Händen und toben auf dem Gelände.  "Wir bieten den Kindern Raum, ihre Zeit und ihre Spiele selbst zu gestalten", erläutert Sauer das Konzept.

Natürlich würde das Team aus Ehrenamtlichen und pädagogischen Fachkräften auch mit Spielen und Bastelstationen für Abwechslung sorgen - doch häufig würden die Kinder viel lieber eigenständig Hütten bauen oder Verstecken spielen. "Deshalb müssen wir häufig eher die Eltern als die Kinder betreuen", sagt Sauer. Denn diese hätten zu viel Angst um ihre Sprösslinge, wenn diese zum Beispiel auf einen Baum klettern. "Loslassen ist ein großes Thema hier", sagt sie.

Der Verein, der sich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert, hat noch viel vor: In diesem Jahr soll das Gelände umzäunt werden. Auch wollen sie eine Sandfläche sowie ein Gemüsebeet anlegen. "Und irgendwann würden wir gerne eine tägliche Betreuung anbieten - aber dafür fehlt das Geld", sagt Sauer. Sie hofft daher auf Sponsoren, Mitglieder und Helfer, die den Verein mit Geld, Sand, Spielgeräten und Zeit unterstützen. "Nur so können wir den Kindern den Rundum-Spaß bieten, den sie verdienen." Weitere Informationen zum Verein und Möglichkeiten ihn zu Unterstützen gibt es im Internet auf abenteuerland-langenhagen.de.  

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Von Lisa Malecha

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