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Reittherapeuten freuen sich über Spende

Langenhagen Reittherapeuten freuen sich über Spende

Zum dritten Mal kann sich der Verein für therapeutisches Reiten auf dem Hof Münkel in Twenge über eine Spende eines ansässigen Mobilfunkanbieters freuen. Mit den 3333 Euro wird der Unterhalt der Stute Raya finanziert, die im Vorjahr mit Hilfe desselben Unternehmens angeschafft werden konnte.

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Gruppenbild mit der Dame Raya: Der Verein für therapeutisches Reiten freut sich zum dritten Mal in Folge über eine Jahresspende aus dem Hause Vodafone. Überbracht wurde sie von Betriebsrat Ingo Winterberg und seiner Kollegin Corinna Schön (rechts). Ihnen zur Seite stehen Jutta Eichhorst (von links), Ulrike Lüdemann, Karin Heinrich und Helene Röttger.

Quelle: Neander

Kaltenweide. Ob sich Raya auch gefreut hat, bleibt ihr Geheimnis. Es ist ja mit der Mimik von Pferden ohnehin so eine Sache. Ihren Part nahmen jetzt die Vorstandsmitglieder des Vereins für therapeutisches Reiten für Hannover und Umgebung auf dem Hof Münkel in Twenge aber mühelos auf ihre Schultern. Eine Spende über 3333 Euro bekommt man schließlich nicht jeden Tag.

Zumal die Überbringer des symbolischen Schecks inzwischen keine Unbekannten auf dem Hof mehr sind. Bereits zum dritten Mal in Folge hat der (noch) in Langenhagen ansässige Mobilfunkanbieter Vodafone die jährliche Gutachterprämie für interne Verbesserungsvorschläge der Arbeit des besonderen Reitvereins zugesprochen. "Wir sind auf den Verein durch private Kontakte im Kollegenkreis gekommen", erläuterte Betriebsrat Ingo Winterberg zwischen Scheckübergabe und gemütlicher Kaffeerunde am Reitplatz. Ob das Unternehmen den Twengern auch nach seinem Umzug nach Hannover treu bleiben wird, vermochte Winterberg nicht zu benennen. "Das ist ja auch erst 2018 soweit."

Für den Verein sind die Spenden jedoch essenziell. Denn das therapeutische Reiten muss im Grundsatz erst einmal privat bezahlt werden. Für eine halbe Stunde auf einem der speziell ausgebildeten Pferde inklusive Therapeutin und Pferdepfleger werden 30 Euro berechnet. "Glücklicherweise aber übernimmt zuweilen auch das Jugendamt in besonderen Fällen die Kosten", erläuterte Geschäftsführerin Jutta Eichhorst auf Nachfrage. "Würden wir alle laufenden Kosten für die Tiere und ihre Haltung auf den Unterricht umschlagen müssen, wäre das überhaupt nicht zu finanzieren."

Raya, einer neunjährigen Stute, die im Vorjahr mit Hilfe der jüngsten -Vodafone-Spende gekauft werden konnte, war all dies an diesem Nachmittag herzlich egal. Dass sie nur fürs Foto von der Weide geholt wurde, versetzte sie zwar nicht wirklich in Euphorie. Dass sie sich aber von keinem Trubel dieser Welt erschrecken lässt, bewies sie eindeutig. Für ein Therapiepferd wohl eindeutig das Wichtigste.

Von Rebekka Neander

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