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Von Goldgräbern, Trommlern und Sängern

Kaltenweide Von Goldgräbern, Trommlern und Sängern

Rappelvoller Platz, viel Sonnenschein und viele Angebote: Die Interessengemeinschaft Weiherfeld Kaltenweide (IWK) hat am Sonnabend ein buntes Fest auf die Beine gestellt bei dem sich Familien, Freunde und Bekannte den ganzen Nachmittag vergnügen konnten.

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Martin Heins und sein Sohn Ben sind bei der Goldsuche erfolgreich.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Langenhagen. „Für Kinder wird hier viel geboten“, sagte Martin Heins. Mit Sohn Ben begab sich der Krähenwinkler auf Goldsuche und stöberte am Flohmarkttisch in Spielen und Büchern. „Wir haben ein tolles Piratenbuch mit Aufklappbildern entdeckt, das wir kaufen müssen“, berichtete Heins über den Besuch des Festes.

Kinder und Jugendliche bemalten weiße Wimpel, die als Dekoration für die Oliven-Apotheke im Einkaufszentrum angefertigt wurden. Apothekerin Beate Laes hing die kleinen Kunstwerke zur Ansicht auf eine Wäscheleine.

Großer Renner bei den Kindern waren die bunten Waffeln: Gelb- rot-blau war der Teig. Alana Grey vom Kindergarten Kleine Strolche hatte am Waffeleisen alle Hände voll zu tun, um die hungrigen Mädchen und Jungen zügig zu beliefern. Wer Herzhaftes bevorzugte, kam am Stand von bei Marco Rößler auf den Geschmack: Er servierte seine Currywurst.

Wann Rettungsschere und Spreizer zur Befreiung von Personen zum Einsatz kommen, das demonstrierte die Kaltenweider Feuerwehr. Zudem zeigten die Brandbekämpfer ihre Einsatzfahrzeuge und überreichten Familien Aufkleber für die Türen von Kinderzimmern. „Im Fall eines Brandes sehen wir gleich, dass dort Kinder sind“, erläuterte Feuerwehrmann Felix Dankowsky.

Neben den vielen Ständen gab es ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm auf dem Platz. Ihre Darbietungen zeigten etwa kleine Trommler aus dem AWO-Sonnenblumen-Kindergarten. Der Kaltenweider Lernkreis führte einen Bauchtanz vor. Kosakenlieder sang der Chor Heimatmelodie und Klänge rund um die Welt präsentierte der Langenhagener Singkreis. Mit ihrem Auftritt half der Chor zwei Flüchtlingen aus Eritrea, die neuerdings mitsingen. Maßgeblich am Programm beteiligt war auch der Integrationsbeirat. „Wir sind sehr zufrieden“, bilanzierte IWK-Chef Jan Waldhecker. Das Wetter stimmte, die Besucher kamen in Scharen und das Programm wurde sehr gut angenommen. „Wir freuen uns auf eine Neuauflage“, sagte er.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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