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Feuerwache: Stadt schließt Vergleich

Engelbostel/Schulenburg Feuerwache: Stadt schließt Vergleich

Mit einem Vergleich endet jetzt ein jahrelanger Streit zwischen Verwaltung, Grundstückseigentümern am Stadtweg und einem Investor, der auf den Flächen einen Einzelhandelsstandort entwickeln wollte. Nun entsteht dort, wie ursprünglich gewünscht, die Wache für die Feuerwehren Engelbostel und Schulenburg.

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Die Planungen für die neue Feuerwache können jetzt richtig losgehen: Die Grundstückseigentümer und die Stadt haben einen Vergleich geschlossen.

Quelle: Symbolbild

Engelbostel/Schulenburg. Längst benötigen die Freiwilligen Feuerwehren neue Räume für ihre Arbeit, Hallen für die Fahrzeuge und ein Gebäude, das die sicherheitsrelevanten Vorgaben erfüllt. Daran besteht und bestand nie ein Zweifel. Auf dem von den Feuerwehren und der Stadt favorisierten Areal zwischen Hannoverscher Straße und Stadtweg, das drei Eigentümern beziehungsweise Eigentümergemeinschaften gehört, indes wollte ein Wedemärker Investor zwischenzeitlich Einzelhandel ansiedeln und den Eigentümern deutlich höhere Grundstückspreise als die Stadt zahlen.

Daraus entwickelte sich ein Streit, der mit einem Enteignungsbeschluss zugunsten der Stadt vor dem Innenministerium endete. Dagegen stellten die Eigentümer „Anträge auf gerichtliche Entscheidungen“. Die nun zuständige Baulandkammer des Landgerichtes Hannover beschäftigte sich ein knappes Jahr lang unter anderem mit den Stellungnahmen der Kommune, der Eigentümer und des Investors und insbesondere auch mit den Aussagen der Feuerwehrunfallkasse hinsichtlich der Dringlichkeit des neuen Vorhabens. „Im Laufe der Verfahrensdauer hat bei den betroffenen Grundstückseigentümern ein Umdenken stattgefunden, so dass die Überlassung der für den Feuerwehrstandort benötigten Flächen dem Grunde nach nicht mehr strittig war“, heißt es in einer Drucksache, über die die Ratspolitiker bis 30. September abstimmen müssen.

Denn: Stadt und Eigentümer einigten sich auf einen Vergleich, zu dem alle Beteiligten gegenüber der Baulandkammer ihre Zustimmung erklärt haben, wie Wirtschaftsförderer Jens Monsen auf Anfrage bestätigt. Rechtliche Mittel seien dann nicht mehr zugelassen – mit einer Ausnahme, dass der Rat eben bis zur gesetzten Frist entscheiden muss. „Wir haben diese Fläche immer favorisiert“, sagt Stadtbrandmeister Arne Boy und fügt hinzu, alle Beteiligten kämen am 15. August zusammen, um das weitere Verfahren abzustimmen.

Zwar gibt es bereits ein Raumkonzept, dem die Mehrheit des Rates zugestimmt habe, aber die Details der Planung und damit der notwendigen Ausschreibung müssen noch erarbeitet werden. Bürgermeister Mirko Heuer hatte in der Vergangenheit keinen Zweifel daran gelassen, dass der Bau der neuen, gemeinsamen Wache für die Feuerwehren Engelbostel und Schulenburg für ihn zu den Prioritäten zählt. Weil in diesem Fall angesichts der Mängel in den jetzigen Gerätehäusern akuter Handlungsbedarf besteht, könnte die Stadt deshalb die Arbeiten für einen Generalunternehmer ausschreiben – und damit die Fristen verkürzen.

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