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Weichenstellung für Feuerwehr

Engelbostel/Schulenburg Weichenstellung für Feuerwehr

Im Enteignungsstreit zwischen Stadt und Eigentümern der Fläche für den geplanten neuen Feuerwehrstandort in Engelbostel hat das Innenministerium der Stadt Recht gegeben. Ein Durchbruch für den überfälligen Neubau ist das jedoch nicht. Nun soll ein Gespräch mit der Feuerwehr klären, ob die Stadt weiterhin um den Platz kämpfen soll.

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Quelle: Symbolbild

Langenhagen. 15 Euro pro Quadratmeter - so lautet der Vorschlag der Enteignungsstelle im Niedersächsischen Innenministerium für den Großteil des Areals am Stadtweg in Engelbostel. Der Wert liegt damit exakt auf dem Bodenrichtwert für die Fläche und 2 Euro unter dem vom Rat beschlossenen Angebot für den Kauf der Fläche. Für einen kleineren Teil der Fläche steht der Bescheid aus Hannover noch aus. Doch auch dafür, so heißt es im Rathaus, seien die Signale positiv.

Mit dem Bau des seit Jahren von beiden Ortsfeuerwehren geforderten Gerätehauses kann dennoch nicht begonnen werden. Noch bis Mitte Juli kann gegen den Bescheid ein Antrag auf gerichtliche Entscheidung vor der Baulandkammer des Landgerichts Hannover gestellt werden. Auch gegen diesen Spruch können Rechtsmittel bis zum Bundesgerichtshof eingelegt werden, erläuterte das Innenministerium.

Die eigentliche Entscheidung fällt daher voraussichtlich abseits der Behörden: Zum einen kommen am Montag Vertreter der Stadt mit Stadtbrandmeister Arne Boy sowie den Ortsbrandmeistern Ute Hiensch und Jens Koch zusammen, um sich noch einmal über die Standortfrage zu verständigen. Für Boy ist der Diskussionsbedarf gering: „Nach heutigem Stand gibt es für mich keinen Grund, vom gemeinsam abgestimmten Standort am Stadtweg abzuweichen“, sagte er.

Zum anderen sucht die Stadt seit Monaten eine Lösung, um ohne Enteignung an die Fläche zu gelangen. Diese hat sich ein Investor per Vorkaufsrecht gesichert. Er möchte neben der Feuerwehr einen Supermarkt bauen. Im Raumordnungsprogramm ist dies derzeit jedoch nicht vorgesehen. Parallel laufen zudem die Planungen zur Ausstattung des Gebäudes. Um die auf 8 Millionen Euro explodierten Baukosten einzufangen, soll die Firma K-Plan ein neues Raumprogramm vorlegen.

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