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Weiherfeld: BfK fordert Bürgerbeteiligung

Kaltenweide Weiherfeld: BfK fordert Bürgerbeteiligung

Noch kann die Stadtverwaltung nicht viel zu der von ihr geplanten Erweiterung des Weiherfeldes in nordöstliche Richtung sagen. Schneller ist der Verein Bürger für Kaltenweide (BfK), der dazu nun ein Positionspapier herausgegeben hat.

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Dieser Bereich könnte in den nächsten Jahren bebaut werden. Die Region hat Zustimmung signalisiert, diesen Bereich aus dem Landschaftsschutzgebiet heraus
zulösen.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Der Verein Bürger für Kaltenweide „lehnt eine Erweiterung des Weiherfeldes nicht generell ab, sondern steht dieser offen gegenüber“, heißt es in dem jetzt vorgestellten Positionspapier. Der Verein habe die Erwartung an die politischen Mandatsträger, an die Verantwortlichen der Entwicklungsgesellschaft Langenhagen und der Stadt, dass mit der Planung des neuen Wohngebiets im Vorfeld die Infrastruktur in Kaltenweide überprüft wird. Mehr noch: Da diese nach Meinung des Vereins noch einiges zu wünschen übrig lässt, muss sie vor dem Zuzug neuer Mitbürger entsprechend entwickelt werden.

„Der BfK schlägt ein Bürgerbeteiligungsverfahren für die geplante Erweiterung von Kaltenweide vor und möchte sich aktiv und mit konstruktiven Vorschlägen bei der Ausgestaltung des neues Wohngebietes sowie in die Diskussion um einen Ausbau der Infrastruktur in ganz Kaltenweide einbringen“, teilt BfK-Sprecher Florian Windeck mit.

Deutliches Entwicklungspotenzial sieht der Verein etwa bei Krippen- und Kita-Plätzen, beim Platzangebot in der Grundschule, bei der Nahwärme- und Breitbandversorgung, beim öffentlichen Nahverkehr, bei Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche und bei den Kapazitäten der freiwilligen Feuerwehr.

Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer kann das Ansinnen des Vereins durchaus nachvollziehen. Doch er weist auch darauf hin, dass die Planungen erst ganz am Anfang stünden. Es ging vorerst um die grundsätzliche Frage, Land zu kaufen oder nicht - zumal das ins Auge gefasste Areal im Landschaftsschutzgebiet Wietzetal liege. Gleichwohl hatte die dafür zuständige Region bereits Bereitschaft signalisiert, die Fläche gegen entsprechenden Ausgleich aus dem Schutzstatus zu entlassen.

Doch alles weitere müsse sich erst noch entwickeln, wirbt Heuer um Geduld. Er spricht dabei von fünf bis zehn Jahren. Es sei auch noch nicht geklärt, ob es dort eher Ein- oder Mehrfamilienhäuser geben soll und wie groß das Erweiterungsgebiet wird. Denn beides habe Einfluss etwa auf Kindergartenplätze und die Schulraumbedarfsplanung. Die von der BfK in den Raum gestellten Fragen „bewegen uns auch“, gesteht Heuer. Doch bei allen städtischen Planungen habe die Verwaltung die notwendige Infrastruktur im Auge.

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