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Wer haftet für den Schaden?

Langenhagen Wer haftet für den Schaden?

Das Wasserleitungssystem an der Hackethalstraße ist immer noch nicht repariert, die Arbeiten sollen noch bis Herbst andauern. Nun stellt sich die Frage: Wer haftet für den Schaden?

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In einem Radius von 150 Metern um die Baustelle lässt die Stadt jetzt Häuser auf mögliche Schäden untersuchen. 

Quelle: Bismark

Langenhagen. Noch bis zum Herbst bleibt die Kreuzung Hackethalstraße/An der Autobahn gesperrt. „Ein genaues Ende der Bauarbeiten können wir derzeit nicht angeben“, sagt Stadtsprecherin Juliane Stahl. Im April war Wasser aus einer defekten Leitung ausgeströmt und hatte den Kreuzungsbereich an der Autobahnbrücke unterspült. Enercity-Sprecher Carlo Kallen sprach von einem schleichenden Schaden. Denn vermutlich sei eine defekte Muffe am Wasserleitungssystem verantwortlich. Aus dieser sei über Jahre unbemerkt eine geringe Menge Wasser ausgetreten, die das Kontrollsystem nicht registriert hätte. Als eine Folge brach unter anderem ein Schmutzwasserkanal in fast fünf Metern Tiefe, an dessen Reparatur die Stadtentwässerung seit Anfang Juni arbeitet. Zuvor musste Enercity die defekte Wasserleitung sanieren.

Wegen der Arbeiten im Kanalnetz musste das Grundwasser aufwendig abgesenkt werden, wie Stahl sagt. Ihren Angaben zufolge hat die Stadtentwässerung wegen der Absenkung einen Sachverständigen beauftragt, der in einem Radius von knapp 150 Metern den Zustand der Gebäude aufgenommen hat. „Es geht darum, eventuelle Auswirkungen der Grundwasserabsenkung überwachen zu können“, sagt Stahl und fügt hinzu, die betroffenen Anwohner der Straßen An der Autobahn, Hackethal- und Wilhelm-Busch-Straße hätten eine entsprechende Information erhalten. Unklar sei bislang noch, wer bei möglichen Schäden an den Gebäuden haften müsse.

Seit der Sperrung der Kreuzung wird das Schmutzwasser durch Rohre oberirdisch an der Baustelle vorbei in die Pumpstation geführt. Der Regenwasserkanal ist nur gering von der Unterspülung betroffen.

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Von Redakteur Antje Bismark

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