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Wie sicher ist ein Barfuß-Pfad?

Langenhagen Wie sicher ist ein Barfuß-Pfad?

Der Seniorenbeirat möchte im Stadtpark einen öffentlich zugänglichen Barfuß-Pfad anlegen lassen. Im Rathaus hält man dieses Ansinnen für zu riskant. Der Stadtplanungsausschuss wird am Dienstag nun darüber beraten.

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Stadtbaurat Carsten Hettwer hält einen öffentlichen Barfuß-Pfad - hier ein Symbolbild - für zu gefährlich. Es könne nie ausgeschlossen werden, dass sich Glasscherben und andere Verschmutzungen auf dem Pfad befinden.

Quelle: Flicke

Langenhagen. Barfuß laufen regt die Sinne an. Und der Gedanke daran offenbar allerlei Diskussionen. Seit Monaten bereits wirbt die Vorsitzende des Seniorenbeirates, Christa Röder, immer wieder für einen „Pfad der Sinne“ zwischen der Boule-Anlage im Stadtpark und dem „Mehrgenerationenbewegungspark“. Und wo immer sie dabei auf Stadtbaurat Carsten Hettwer trifft, erhält sie dieselbe Antwort: zu gefährlich. Heißt: Niemand könne die Verantwortung darüber übernehmen, dass sich auf dem Barfuß-Pfad nicht auch Glasscherben oder Verschmutzungen finden ließen. Hettwer regte daher an, einen solchen Pfad auf dem überwachten Außengelände des neuen Schwimmbades anzulegen.

Doch damit gibt sich der Seniorenbeirat nicht zufrieden. In seiner jüngsten Sitzung wurde der erneute Antrag auf einen Pfad im Stadtpark einstimmig befürwortet. „Schon allein deshalb, weil ich ziemlich enttäuscht bin“, betonte Röder in der Sitzung. Trotz mehrfacher Ankündigung, man werde das Gespräch mit ihr suchen, habe sie aus dem Rathaus nichts mehr gehört.

Der Stadtplanungsausschuss wird sich am Dienstag mit einem weiteren Antrag des Seniorenbeirates beschäftigen. Soll an der Walsroder Straße auf Höhe der Alten Apotheke eine einstige Grünfläche in einen Parkplatz umgewandelt werden? Der Antrag passierte den Seniorenbeirat mehrheitlich bei vier Gegenstimmen. Ziel der Umwandlung sei, in ihrer Mobilität eingeschränkten Kunden eine verbesserte Parkmöglichkeit an der Apotheke zu verschaffen. Die Grünfläche sei seit Langem verödet und zu einem Dreckloch verkommen, hieß es. Die Parkbucht sollte gegebenenfalls als Kurzzeit- sowie als Behindertenparkplatz gekennzeichnet werden. Weil dies jedoch stets mit der Frage der Kontrollmöglichkeit verknüpft sei, gab es im Seniorenbeirat durchaus Gegenvorschläge. Man könne das Geld vielleicht sparen und das Beet besser neu bepflanzen.

Der Stadtplanungs- und Umweltausschuss beschäftigt sich am Dienstag zudem mit dem Sachstand am Schulzentrum und der erneuten Berufung von Ricky Stankewitz als Naturschutzbeauftragter der Stadt. Sitzungsbeginn ist um 17.45 Uhr im Ratssaal. Zu Beginn und am Ende sind Fragen an Politik und Verwaltung erlaubt.

von Rebekka Neander

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