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Wieder Einbruch in Kita Krähenwinkel

Langenhagen Wieder Einbruch in Kita Krähenwinkel

Einbrecher sind in der Nacht zu Donnerstag gewaltsam in die Kindertagesstätte und Grundschule an der Wiesenstraße eingedrungen. Die bisher unbekannten Täter benutzten mehrere Werkzeuge, um Fenster und Türen aufzuhebeln und in der Grundschule den Tresor von der Wand zu reißen.

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Erneut haben sich die Einbrecher an den Geldkassetten der Krähenwinkeler Kita zu schaffen gemacht. Und erneut haben sie daraus kaum wertvolle Beute entwenden können.

Quelle: Neander

Krähenwinkel. Wie die Polizei mittelt, kam es in den vergangenen Wochen und Monaten mehrfach zu Einbrüchen oder zumindest Versuchen an Langenhagener Kindertagesstätten. Daher werde man bei derartigen Einrichtungen nun besonders aufmerksam sein, teilt die Polizei mit. Im Falle der Kita Krähenwinkel ist es der zweite Einbruch in diesem Jahr. „Das ist schon auffällig“, sagt der Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes, Rüdiger Vieglahn. Da es die Täter offenbar in erster Linie auf Bargeld abgesehen hätten, erscheine es allerdings merkwürdig, in Kitas oder Schulen einzusteigen. „Dort wird kein Bargeld in großen Mengen gelagert“, sagt Vieglahn verwundert.

Türen aufgehebelt, Tresor gestohlen

Die jüngste Tat ereignete sich zwischen Mittwoch, 16.30 Uhr, und Donnerstagmorgen, 6.30 Uhr. Dabei hatten sich ein oder mehrere Täter Zugang in die Kindertagesstätte verschafft. Die Einbrecher stiegen durch ein Fenster ein und machten sich kurz darauf an den Geldkassetten zu schaffen.

Scheinbar fiel den Tätern dabei auch der Schlüssel für die unmittelbar angrenzende Grundschule in die Hände. Dadurch konnten sie in das Nachbargebäude gelangen, um ihren Beutezug fortzusetzen. Dort hebelten die Täter einige Türen auf, bis sie schließlich vor dem Tresor standen.

Zweiter Einbruch in sieben Wochen

Zuerst hätten sie versucht, ihn an Ort und Stelle aufzubrechen, heißt es im Polizeibericht. Als das misslang, wurde der Tresor kurzerhand von der Wand losgerissen und abtransportiert. Bei ihrem Diebeszug erbeuteten die Täter Bargeld in bisher noch unbekannter Höhe. Wegen des gewaltsamen Vorgehens geht die Polizei geht davon aus, dass die Täter laute Geräusche verursacht haben müssen. Nun bittet sie Zeugen, die etwas bemerkt haben, Hinweise an das Kommissariat in Langenhagen weiterzugeben.

Bereits Mitte Januar hatte die Polizei einen Einbruch in die Krähenwinkler Grundschule und Kita registriert. Dabei gingen die Diebe ähnlich vor, gelangten über ein Fenster in die Gebäude und hebelten im Inneren mit Werkzeug die Türen auf. Auch damals stahlen die Täter Bargeld, zudem verschwand eine Umhängetasche.

Weiterere Meldungen der Polizei

Ebenfalls am Mittwochabend ist ein bislang unbekannter Täter in ein Einfamilienhaus am Hoppegartenring in Langenhagen eingedrungen. Laut Polizeibericht schlug er eine Fensterscheibe des Wohnhauses ein, um in das Gebäude gelangen zu können. Der Einbrecher habe daraufhin die Räume nach potenzieller Beute durchsucht. Dabei sei er auf eine Geldbörse sowie eine Reisetasche aufmerksam geworden. Mit seinem Diebesgut sei der unbekannte Dieb anschließend entkommen. Die Tatzeit kann nach Angaben der Polizei auf den Zeitraum zwischen 20 und 21.15 Uhr eingegrenzt werden. Die Polizei bittet Zeugen, sich im Kommissariat Langenhagen unter der Telefonnummer (05 11) 1 09 42 15 zu melden, sofern sie Hinweise zur Identität des Täters geben können oder Auffälliges beobachtet haben.

Bei Geschwindigkeitsmessungen an der Flughafenstraße hat die Polizei Langenhagen insgesamt 37 Verstöße gegen das Tempolimit festgestellt. Davon habe in 30 Fällen die Geschwindigkeitsüberschreitung 
20 Stundenkilometer oder weniger betragen, so der Bericht der Polizei. In den restlichen sieben Fällen sei die gemessene Geschwindigkeit höher gewesen.

Bei Parkverboten hat die Polizei Langenhagen seit Beginn des Monats bereits 210 Verstöße geahndet. Zudem sei ein Fahrzeugführer dabei erwischt worden, wie er während der Fahrt sein Mobiltelefon genutzt habe.

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Zweimal innerhalb von sieben Wochen sind Diebe in die Kita Krähenwinkel eingedrungen. Viel Beute gab es dort aber wohl nicht zu holen.

Quelle: Neander

Von Nils Oehlschläger

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