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Der Weg ist frei für die Schulsanierung

Langenhagen Der Weg ist frei für die Schulsanierung

So langsam können die Planungen und die Ausschreibungen beginnen: Die Stadt Langenhagen als Träger der Adolf-Reichwein-Schule hat einen Anmeldebescheid für das Bundes-Förderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ erhalten. Demnach steht eine Aufwertung der Schule kurz bevor.

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Stadtbaurat Carsten Hettwer und Schulleiterin Bernadette Zettelmann (rechts) freuen sich über den Förderungsbescheid von Sozialministerin Cornelia Rundt.

Quelle: Stephan Hartung

Langenhagen. Und am Ende holte sie ein Dokument aus ihrer Mappe. Nein, es gab keine Zeugnisse, auch wenn es sich hier um eine Schule handelt. Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) übergab einen Anmeldebescheid an Carsten Hettwer. Neben Langenhagens Stadtbaurat freute sich auch Bernadette Zettelmann, Leiterin der Adolf-Reichwein-Schule, über das Papier. Denn es enthält eine Mitteilung, wonach aus dem Bundes-Förderprogramm, übermittelt von einer Vertreterin der Landesregierung, 963 000 Euro für den Umbau der Wiesenauer Ganztagsschule zur Verfügung stehen.

„Das ist fast eine Million Euro. Also machen Sie das Beste daraus“, sagte die Ministerin, die zuvor mit Hettwer, Zettelmann sowie mit SPD-Mitgliedern aus dem Rat der Stadt Langenhagen einen Rundgang durch die Schule unternommen und sich dabei angesehen hatte, wo Verbesserungsbedarf besteht und daher in Kürze Baustellen zu sehen sein werden. Aber Rundt appellierte nicht nur an eine clevere Umsetzung des Geldes, sondern lobte die Stadt auch für ihr Engagement. „Das ist ein tolles Programm, als Stadt haben Sie gut investiert und waren klug, sich schnell darum bemüht zu haben.“ Das Programm gibt es nämlich erst seit dem Sommer. Wenn also erst mal mehr Kommunen davon erfahren, bleibt vom großen Kuchen weniger übrig.

Insgesamt investiert die Stadt etwa 4 Millionen Euro, um die Schule in drei Bauabschnitten bis 2020 schick zu machen und „sie so herzurichten, dass sie als Stadtteilzentrum wahrgenommen wird“, sagt Hettwer. Der Zeitplan: Noch in diesem Jahr soll die ersten Arbeiten beginnen, beispielsweise mit Um- und Anbauten sowie der Installation eines Treppenliftes. 2018 beginnt dann der Hauptabschnitt. Seit acht Jahren, als erstmals Pläne zur Sanierung der Schule diskutiert wurden, warten alle Beteiligten der Adolf-Reichwein-Schule auf eine Aufwertung der Schule.

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Von Stephan Hartung

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