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Winterdienst hat viel zu tun

Langenhagen Winterdienst hat viel zu tun

Die Stadtentwässerung hat viel zu tun. Seit Sonntag hat der Winterdienst bereits 75 Tonnen des Salz-Lauge-Gemischs zum Streuen von Straßen und Gehwegen verbraucht. Täglich ab 3.30 Uhr sind die Mitarbeiter im Einsatz.

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Ein Fahrzeug der Stadtentwässerung streut und schiebt den Schnee auf der Langenhagener Straße beiseite.

Quelle: Nils Oehlschläger

Langenhagen. Dienstag, 10 Uhr: Für Thorsten Brockmann könnte gefühlt schon Mittag sein. Denn seine Mitarbeiter sind bereits seit 3.30 Uhr in der Stadt unterwegs. Sie werden es, egal welche Kapriolen das Wetter über den Tag noch zeigen wird, auch am Mittwochmorgen sein. So viel steht fest. Und noch etwas: Die seit Sonntag bereits verbrauchten 75 Tonnen des Salz-Lauge-Gemischs hat Brockmann, bei der Stadtentwässerung für den Winterdienst verantwortlich, bereits nachbestellt. Einen Engpass wie im legendären Dauerwinter 2010 will der Fachmann kein zweites Mal erleben.

Dass am Sonntag zwar gestreut, aber nicht geräumt worden ist, wie vielerorts kritisiert wurde, begründet Brockmann mit der fürs Räumen zu geringen Schneehöhe - und der Voraussage auf Eisregen. „Wenn wir sofort geräumt hätten, hätten wir bei Eisregen eine spiegelglatte Fahrbahn erhalten“, sagte Brockmann. In Abwägung hätten er und die Leiterin der Stadtentwässerung, Sandra Bosold, entschieden, vorsorglich zu streuen.

Dies erfolgt in einer Mischung aus grundsätzlicher Rangfolge und örtlichen Beobachtungen: „Wir bearbeiten grundsätzlich bevorzugt die sogenannten A-Straßen, also alle Hauptachsen, auf denen sich der Verkehr sammelt.“ Zudem reagierten die Teams auf örtliche Begebenheiten. „Wenn wir sehen, wo auffällig viele Spuren auf Geh- und Radwegen sind, räumen wir dort eher als auf unberührten Wegen.“ Damit erkläre sich auch, weshalb am Dienstag, dem vorletzten Ferientag, der Gehweg entlang der Konrad-Adenauer-Straße noch deutlich länger schneebedeckt war als der Radweg entlang der Theodor-Heuss-Straße zwischen Reuterdamm und Stadtpark-Allee. „Wir waren am Wochenanfang froh, dass noch Ferien waren“, betonte Brockmann.

Dass Verkehrsteilnehmer den Zustand der Straßen in den Kommunen unterschiedlich wahrnehmen, ist für Brockmann keine Überraschung. „Wir haben es derzeit mit örtlich zum Teil sehr unterschiedlichen Wettereinflüssen zu tun.“ Eisregen trete zuweilen sehr isoliert auf. Gleichzeitig gebe es immer wieder sehr spezielle Phänomene wie den Industrie-Schnee, der bei starker Kälte durch das Kondenswasser des Stöckener Kraftwerks gern über Engelbostel niedergehe.

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