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Zukunft an der Zellerie wird vertagt

Langenhagen Zukunft an der Zellerie wird vertagt

Platzmangel an der Grundschule, neuer Standort für die Feuerwehr und der Bau des geplanten Kinderhauses: Die Situation an der Zellerie in Kaltenweide beschäftigt weiter die politischen Gremien. Eine Initiative von SPD und Grünen, die Entwicklung voranzutreiben, hat jedoch einen Dämpfer erhalten.

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Die Zukunft der Zellerie und die mögliche Erweiterung der Schule wird in Kaltenweide diskutiert.

Quelle: Warnecke (Archiv)

Kaltenweide. Raum ist knapp an der Zellerie in Kaltenweide. Wo Grundschule, Feuerwehr und Kitas ansässig sind, soll sich in Zukunft einiges tun. Die Grundschule soll zusätzliche Räume bekommen, die Feuerwehr an einen neuen Standort ziehen und ein neues Kinderhaus für Kinderbetreuung entstehen. Die Container für die Schulen sind bestellt, das Kinderhaus in Arbeit - zumindest diese beiden Bestandteile sind nicht mehr zu bremsen.

Doch der Versuch von SPD und Grünen, diese Entwicklung auch für den Umzug der Feuerwehr voranzutreiben, ist bei einer Sitzung des Bildungs- und Kulturausschusses gebremst worden. Da es für einen gemeinsamen Antrag beider Parteien vor allem nach mehreren Diskussionen im Ortsrat bereits vier Veränderungen gibt, von denen den Ausschussmitgliedern jedoch nur zwei vorlagen, wurden diese in die Fraktionen zurückgegeben. Zurückgezogen wurde ebenfalls ein Antrag der BBL-Fraktion, der gegen einen Ganztagsbetrieb in der Grundschule und für eine rasche Fertigstellung des Kinderhauses plädiert. 

In ihrem Antrag hatten SPD und Grüne in sieben Punkten Rahmenbedingungen für die kommenden Entwicklungen an der Zellerie aufgestellt. So solle das neue Kinderhaus für Hortgruppen bereitgestellt werden und die Feuerwehr bis 2018 ein neues Gerätehaus auf dem Gelände des ehemaligen NP-Marktes erhalten. Im Gegenzug solle an der Stelle des aktuellen Standorts der Feuerwehr ein neues Gebäude für die Kinderbetreuung errichtet werden, bei dessen Planung die Schulleitung einbezogen werden solle.

Die zurückgestellten Drucksachen sollen bei der nächsten Sitzung des Kultur- und Bildungsausschusses am Donnerstag, 25. August, behandelt werden - also nach den Sommerferien. Parallel dazu ist ein Umzug der Feuerwehr allerdings bereits Diskussionsbestandteil einer ganz eigenen Drucksache aus dem Hause des Stadtkommandos. Dieses Standortgutachten hat der Feuerschutzausschuss in jüngster Sitzung als "behandelt" gelten lassen. Er soll um einen Prüfauftrag der Kaltenweider CDU ergänzt werden, die neben dem NP-Markt auch andere Standorte in Kaltenweide ins Gespräch bringen wollen. Geplant ist ein Beschluss für die Ratssitzung am Montag, 20. Juni.

Von Nils Oehlschläger

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