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Zukunft des Mehrgenerationenhauses ist gesichert

Langenhagen Zukunft des Mehrgenerationenhauses ist gesichert

Das jährliche Zittern ums Geld hat für das Mehrgenerationenhaus (MGH) ein Ende: Christine Paetzke-Bartel hatte nicht nur die Ehre, Gast des Bürgerfestes bei Bundespräsident Joachim Gauck zu sein. Sie brachte auch eine langfristige Finanzierungszusage aus Berlin mit. Die Verträge für die Mitarbeiter in Langenhagen werden 2016 entfristet.

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Christine Paetzke-Bartel verbindet mit der Einladung ins Schloss Bellevue gute Nachrichten für das Mehrgenerationenhaus.

Quelle: Rebekka Neander

Langenhagen. Dankesreden für Ehrenamtliche gibt es viele. Mit denen im Bundespräsidialamt aber kann es dabei keiner so leicht aufnehmen. „Der Gang durch das Schloss Bellevue war ja schon toll“, sagt Christine Paetzke-Bartel, Leiterin des MGH. Der wohlige Schauder, der ihr beim Erzählen noch ein paar Tage später über den Rücken läuft, hat einen fast schon kitschigen Hintergrund: Der Treppenabgang in den Schlosspark durch ein Spalier von Servicekräften untermalt von Musik hat sie beeindruckt. „Das war sehr berührend: Die meinten wirklich uns.“

Viel wichtiger aber als die Einladung aller Leitungsteams der bundesweit 450 Mehrgenerationenhäuser zum Bürgerfest des Bundespräsidenten nach Berlin geriet der jährliche „Vorkongress“ der MGH. Denn dafür hatte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig eine beruhigendes Grußwort im Gepäck. So habe das Kabinett auf breiter parlamentarischer Mehrheit fußend bis 2019 die Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser festgeschrieben.

Das jährliche Bangen um die erneute Fortsetzung des Bundeszuschusses hat damit ein Ende. „Wir haben deshalb in Langenhagen beschlossen, die Verträge der fünf hauptamtlichen Mitarbeiter zu entfristen“, berichtet Paetzke-Bartel. Bislang wurden auch diese Verträge nur für jeweils ein Jahr verlängert.

Damit haben jetzt zwei von insgesamt vier Geldgebern für das seit knapp zehn Jahre existierende MGH in Langenhagen ihre Finanzierung dauerhaft zugesagt. Auch die Stadt, die unter anderem die Mietkosten für das Gebäude trägt, hatte unlängst vertraglich den Zuschuss von der Verabschiedung des Jahresetats gelöst. Beteiligt sind überdies das Land und die Region Hannover. Für alle Beteiligten gelten sogenannte Finanzierungs-Abhängigkeiten: Einer zahlt nur, wenn das auch die anderen tun.

An dem Schauder aus dem Park des Schloss Bellevue möchte Paetzke-Bartel die ehrenamtlichen Mitarbeiter des MGH („Ich war als Hauptamtliche ja nur stellvertretend für sie da“) unbedingt teilhaben lassen. Zwar beschert das MGH schon jetzt seine Teammitglieder zum Geburtstag. „Wir müssen noch stärker den Fokus auf die richten, die ihre Arbeit im Verborgenen tun.“

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