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Medien und Wandel - das lockt Firmenchefs

Langenhagen Medien und Wandel - das lockt Firmenchefs

Miteinander ins Gespräch kommen über Themen, die die Unternehmer interessieren: Mit diesem Ziel organisiert die Stadt einmal im Jahr den Wirtschaftsstammtisch. Und dass das Konzept funktioniert, zeigte sich am Mittwochabend, als sich gut 180 Besucher über "Medien im Wandel" informierten.

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Im Gespräch (von links): Marena Heuer von Heuer Hausbau, MTU-Maintenance-Chef Holger Sindemann, Hannah Suppa, stellvertretende HAZ-Chefredakteurin, und Wirtschaftsklub-Chef Uwe Haster.

Quelle: Tim Schaarschmidt

Langenhagen. Wie die Madsack Mediengruppe und die HAZ im Besonderen auf diese Anforderung reagieren, erklärte die stellvertretende HAZ-Chefredakteurin Hannah Suppa den gut 180 Besuchern im Maritim Airport in ihrem Vortrag „Die HAZ im Medienwandel“. „Die Journalisten bereiten ihre Nachrichten und Themen längst unterschiedlich auf“, sagte Suppa und verwies unter anderem auf die Tageszeitung samt Internetauftritt, auf die Facebook-Seiten und den Twitter-Account der HAZ. In ihrem Vortrag erläuterte sie, mit welchen technischen Möglichkeiten mit Lesern kommuniziert werde. „Wir werden von Lesern über soziale Medien in Echtzeit gefragt, warum ihre Stadtbahn im Stau steckt. Und wir antworten umgehend.“

Miteinander ins Gespräch kommen über Themen, die die Unternehmer interessieren: Mit diesem Ziel organisiert die Stadt einmal im Jahr den Wirtschaftsstammtisch.

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Bürgermeister Mirko Heuer verkündete stolz, dass Langenhagen in der Region als erste Kommune die HAZ-Mediabox für das Rathaus installieren werde. Nach dem Vortrag der stellvertretenden Chefredakteurin zeigte er sich beeindruckt von der Aufschlüsselung der verschiedenen Kanäle, über die Leser in heutigen Zeiten die HAZ konsumieren. Und dass sich die Zeitungsredaktion im direkten Austausch mit Lesern einer inhaltlicher Diskussion stellt.

Lokale Nachrichten stehen für Steuerberater Jörg Kleczka und Andreas Rose von der Deutschen Bank ganz vorn: „Wichtige Themen aus Politik und Wirtschaft erhalte ich ja auf anderen Kanälen.“ Aber: „Wenn ich wissen will, was in meinem Dorf los ist, erfahre ich das nur über die Regionalzeitung“, sagte Rose, der in Isernhagen lebt. Deshalb finde er das Zusammenspiel großer Geschichten, lokaler Themen und Werbung, wie sie mit der Mediabox zusammengeführt werden, ausgesprochen interessant – als Unternehmer und Nutzer. Diese Einschätzung teilt Kleczka, dessen Büro am Straßburger Platz liegt: „Langenhagen finde ich sonst in keinem anderen Medium.“

Mit Gesprächen – nicht nur, aber auch – über Medien, Wandel und Digitalisierung in den eigenen Unternehmen ging der Wirtschaftsstammtisch, den die Stadt organisiert hatte, weiter.

Von Antje Bismark und 
Rebekka Neander

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