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Zwei Pastorinnen sagen Tschüs

Langenhagen Zwei Pastorinnen sagen Tschüs

Wechsel in der Emmauskirche: Mit Marieta Blumenau und Isabell Schulz-Grave verlassen im nächsten Jahr gleich beide Pastorinnen die Gemeinde in Richtung Peine beziehungsweise Hannover.

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Die Pastorinnen Marieta Blumenau (links) und Isabell Schulz-Grave verlassen im nächsten Jahr die Emmaus-Kirchengemeinde.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Die Gemeindearbeit wird zunächst mit einem Diakon fortgesetzt, bis die Landeskirche über die Wiederbesetzung der Pastorenstelle entschieden hat. Die Vorsitzende des Emmaus-Kirchenvorstandes, Elke Zach, sieht den Weggang der beiden Pastorinnen auch als Chance „für einen Neubeginn“. Zudem sei es „sehr hilfreich“, dass bereits zum 1. März ein Diakon mit halber Stelle mittelfristig die hauptamtliche Gemeindearbeit fortsetzen werde. Zudem soll eine weitere halbe Diakonenstelle - finanziert vom Kirchenkreis und der Landeskirche - zunächst befristet auf zwei Jahre geschaffen werden, teilte Superintendent Holger Grünjes mit. Die Suche beginne so bald wie möglich. „Diese Stelle dient insbesondere der Flüchtlingsarbeit im Familienzentrum Emma & Paul.“

Nachdem die anstehenden Veränderungen im Kirchenvorstand, bei den Mitarbeitern, Gruppen und Kreisen thematisiert worden waren, sollen nun alle Mitglieder informiert werden - „bevor Gerüchte entstehen“, wie Zach betont.

Mit einem feierlichen Gottesdienst am 7. Februar um 15 Uhr wird zunächst die Pastorin Isabell Schulz-Grave verabschiedet. Sie wechselt bereits zum 1. Februar in die Landesgeschäftsstelle der Evangelischen Erwachsenenbildung (EEB) nach Hannover. Ihre halbe Pfarrstelle wird dann gestrichen. Da ihr klar gewesen sei, dass die Stelle eingespart werden sollte, habe sie sich zum Wechsel entschieden. „Diese Chance in der Erwachsenenbildung bekommt man selten“, sagt die Pastorin, die seit 2002 in der Emmauskirche tätig war, über ihre neue Aufgabe.

Für Marieta Blumenau ist der Abschiedsgottesdienst für Sonntag, 22. Mai, um 15 Uhr geplant. Die Pastorin wechselt bereits Anfang des Monats als Springerin in den Kirchenkreis Peine. Das helfe ihr zum einen, von der für Gemeindepastoren üblichen Sieben-Tage- Woche wegzukommen, betont Blumenau, die 1992 in die Emmaus-Gemeinde kam. Zudem unterliege sie dann auch nicht mehr der Residenzpflicht. Das ermöglicht es ihr, in das geerbte Elternhaus nach Hannover-Mittelfeld zu ziehen.

Und die pastorale Nachfolge? Da gibt sich Zach dank der „hervorragenden Infrastruktur Langenhagens“ zuversichtlich. Die Landeskirche wird die Pfarrstelle im nächsten Jahr ausschreiben. Angesichts der Vorzüge der Stadt ist sich Blumenau auch sicher, dass es mehrere Bewerbungen für die Emmaus-Kirchengemeinde geben wird.

Grünjes bedauert indes den überraschenden Weggang beider Pastorinnen. „Das ist für die Gemeinde keine einfache Situation. Gleichzeitig ist es die Chance, die Arbeit im Stadtteil weiter diakonisch auszurichten.“

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