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Sommerlager Arpke: 211 Kinder spielen Detektiv

Lehrte Sommerlager Arpke: 211 Kinder spielen Detektiv

Beim Sommerlager der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (EFG) Arpke haben 211 Kinder ihre Zelte am Hasendamm aufgeschlagen. Sie werden eine Woche lang gemeinsam Abenteuer erleben, kreativ sein, spielen und Spaß haben. Das Thema ist diesmal Sherlock Holmes.

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Marke Eigenbau: Im Sommerlager am Hasendamm in Arpke zimmern die Teilnehmer vom Schuhschrank bis zum Aussichtsturm alles selbst zusammen.

Quelle: Katja Eggers

Arpke. Schon als die Kinder auf der Wiese am Hasendamm ankommen, geht es mysteriös zu. Alles sieht nach einem Überfall aus. Irgendwer wurde wohl auch entführt. Es gibt Zeugen, und die Queen muss dringend beschützt werden. Meisterdetektiv Sherlock Holmes alias Lagerleiter Josha Ziegler soll Lichts ins Dunkel bringen - und zwar mithilfe der Camp-Kinder. Die werden fix zu Hilfsdetektiven ausgebildet, bekommen einen Detektivausweis um den Hals gehängt  und sind nun offiziell berechtigt, Kriminalfälle zu lösen.

Im Laufe der Woche werden die Jungdetektive mit Holmes zusammenarbeiten. Passend zum Thema stehen Spiele und Aktionen auf dem Programm. Unter anderem werden die Kinder englische Hüte basteln und Spuren lesen. Dazu gibt es Spiele und Kreativangebote. Es wird gemeinsam gesungen, gespielt, geschaukelt, getanzt - und gewerkelt. Denn im Sommercamp bauen sich die Teilnehmer von den Bänken über die Mülleimer bis hin zu Häusern und großen Aussichtstürmen alles selbst.

Julius (12) und David (12) sägen gemeinsam Bretter für ein Schuhregal zurecht. Beide sind schon zum wiederholten Male beim Sommerlager dabei und jedes Mal völlig begeistert. "Im Zelt schlafen macht voll Spaß", sagt David. Julius liebt vor allem die Gemeinschaft. "Ich habe hier schon ganz viele neue Freunde gefunden", sagt er.

Ein paar Meter weiter wird gemalt. Louis, Ruth, Sina und Martha tunken Pinsel in Farbe und streichen ein Brett kunterbunt an. "Da schreiben wir später noch unsere Namen drauf, und dann kommt das an unseren Turm", erklärt die neunjährige Martha. Im Camp wohnen die Kinder in Gruppen mit bis zu jeweils 30 Teilnehmern zusammen. Jede der acht Gruppen hat einen eigenen Turm, eine eigene große Jurte und eine eigene Feuerstelle. Betreut werden die 211 Kinder zwischen neun und zwölf Jahren von 80 Helfern.

Nach den Kindern werden die Teens das Sommerlager bewohnen. Und Ende Juli öffnet das Camp seine Türen schließlich noch für Familien. "Alles in allem haben wir hier in vier Wochen rund 750 bis 800 Teilnehmer", sagt Lagerleiterin Annegret Aselmann.

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Von Katja Eggers

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