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52-Jähriger zündet Böller und kassiert Anzeige

Lehrte 52-Jähriger zündet Böller und kassiert Anzeige

Auf frischer Tat haben Polizeibeamte am Heiligabend einen 52-Jährigen aus Frankfurt (Oder) gestellt, der einen Böller auf der Berliner Allee gezündet hatte. Ein teuers Vergnügen, dann das Zünden von Feuerwerkskörpern vor Silvester ist verboten und kann bis zu 10.000 Euro Strafe kosten.

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Das Anzünden von Böllern vor dem 31. Dezember beziehungsweise 1. Januar ist verboten. Es droht ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro.

Quelle: Sybolbild/dpa/Müller

Lehrte. Der Mann hielt sich nach Aussage eines Polizeisprechers auf dem Gehweg auf und bemerkte offenbar die Polizisten nicht, die sich ihm von hinten näherten. Die Beamten nahmen noch am Einsatzort die Personalien des Frankfurters auf und leiteten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. „Das Zünden von Silvesterböllern ist im Moment noch verboten“, betonte der Sprecher und fügte hinzu, das Bußgeld gegen den Mann könne bis zu 10.000 Euro betragen.

In diesem Zusammenhang und mit Blick auf den anstehenden Verkauf von Silvesterknallern weisen die Polizeibeamten noch einmal eindrücklich darauf hin, dass nach dem Sprengstoffgesetz das Zünden von Raketen und Böllern ausschließlich am 31. Dezember und am 1. Januar erlaubt ist. „Auch dabei gilt es, die Ausnahmen zu beachten“, sagte der Polizeisprecher. So dürften die Böller nicht in der Nähe von Alten- und Kinderheimen, Schulen, Kindergärten oder reetgedeckten Häusern verwendet werden. Die Johanniter-Unfallhilfe, die einige Unterkünfte für Flüchtlinge betreibt, hat sich gestern ebenfalls zu diesem Thema geäußert und bittet „mit Rücksicht auf traumatisierte Flüchtlinge, in der unmittelbaren Umgebung von Flüchtlingsunterkünften auf allzu laute Silvester-Böller zu verzichten“.

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