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Aueschüler lernen achtsames Miteinander

Lehrte Aueschüler lernen achtsames Miteinander

Stopp sagen, für sich selbst sprechen, achtsam mit sich und anderen umgehen sowie eigene Fehler und die der Mitschüler akzeptieren: Das lernen die 122 Kinder der Aueschule Aligse und Steinwedel derzeit in einem Gewaltpräventionsprojekt. Schulleiterin Angela Dießel hat dafür den Verein "IcanDo" an die Grundschule geholt.

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Geschafft - alle sind oben! Die Kinder jubeln zusammen mit Projektkoordinator Sebastian Schimmack (links) und Bufdi Caspar Zajonc vom Verein "IcanDo" über die geglückte Teamleistung.

Quelle: Katja Eggers

Aligse. In der Turnhalle in Aligse steht am Mittwoch vor allem die Bewegung im Mittelpunkt. Im Pinguin-Spiel müssen die Kinder Teamgeist beweisen. Es gilt gemeinsam das große "Eismeer", den Hallenboden, zu überqueren und zu einem "Eisberg" aus aufeinandergetürmten Matten zu gelangen. Fortbewegen dürfen sich die Kinder jedoch nur auf ihren "Eisschollen", also innerhalb am Boden liegender Ringe, die verschoben werden müssen.

Die Zweitklässler sprechen sich dafür genau ab. Durch geschicktes Verschieben ihrer Schollen gelangen sie auch zu den Mitschülern, die auf weiter entfernten Schollen auf Rettung warten. "Wir müssen noch Max abholen", ruft Jana aufgeregt - und die Kinder arbeiten sich mit ihren Ringen Schritt für Schritt zu ihrem Mitschüler vor.

Mit Räuberleitern, gegenseitigem Ziehen und Schieben schaffen es alle zudem gemeinsam auf den Mattenberg. Der Jubel über die geglückte Teamleistung ist entsprechend groß. "Ziel ist es, den Kindern spielerisch Regeln des sozialen, friedlichen Miteinander zu vermitteln", erklärt Projektkoordinator Sebastian Schimmack von IcanDo, dem hannoverschen Verein für Spiel, Sport, Bewegung und Soziale Arbeit.

Das gleichnamige Projekt ist an der Aueschule im Schuljahr 2014/15 gestartet. Im Oktober läuft es aus. "Ich kannte IcanDo schon aus meiner Zeit an der Schule in Vahrenwald und wollte es unbedingt auch für die Aueschule haben", betont Dießel. Weil der Stadt das Projekt zu teuer war, hatte die Schulleiterin im Vorfeld Briefe an Unternehmen geschickt. Überzeugen konnte sie schließlich die Firma Helma - das Unternehmen gab 18.000 Euro.

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Von Katja Eggers

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