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Auf dem Schornstein entsteht ein Zweitwohnsitz

Immensen Auf dem Schornstein entsteht ein Zweitwohnsitz

Wenn die Kinder aus dem Hause sind, ergeben sich für die Eltern ganz neue Möglichkeiten. So scheint es auch bei dem Storchenpaar zu sein, das derzeit in Immensen wohnt.

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Zweitnester auf Schornsteinen sind in Immensen keine Seltenheit: Storchenpaare richten sich dort schon seit Jahren gern ein.Moßmann (2)

Quelle: Bernd Mossmann

Immensen. Im Nest an der Lüneburger Straße haben die beiden ihre vier Jungen großgezogen. Als der Nachwuchs flügge wurde, richteten Adebar und seine Gattin sich schräg gegenüber dem Nest einen Zweitwohnsitz ein, und zwar auf einem benachbarten Schornstein. Gegenüber dem pompösen Familiennest wirkt die zweite Baumaßnahme allerdings noch deutlich bescheidener.

Neuer Nachwuchs steht dem Storchenpaar dort aber nicht ins Haus. Das zweite Nest haben die Vögel laut Reinhard Löhmer, dem Storchenbeauftragten der Region, „aus Jux und Dollerei“ angelegt. Der Nestbau werde nämlich von einer inneren Uhr gesteuert: Anfang August sind die Tage ähnlich lang wie Anfang April, der Zeit des Nestbaus. Die Störche legen also ein Nest an, weil sie denken, dass es Zeit dafür ist.

Die Zweitwohnung birgt jedoch Probleme: Wenn der Schornstein noch benutzt wird, muss das Nest weg. „Sonst schimpft der Schornsteinfeger“, sagt Löhmer. Katja Eggers

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