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Baufirma muss im Parkhaus nachbessern

Lehrte Baufirma muss im Parkhaus nachbessern

Knapp elf Monate nach der Eröffnung des neuen Lehrter Parkhauses an der Poststraße stehen dort umfangreiche Nachbesserungsarbeiten an. Die Baufirma muss ab Montag, 8. Mai, auf vier der sechs Ebenen Senken in den Park- und Fahrbahnflächen beseitigen. Dort hatten sich nach Regen oft Pfützen gebildet.

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Die Zeit der Pfützen im neuen Lehrter Parkhaus soll bald der Vergangenheit angehören.

Quelle: Achim Gückel

Lehrte. Die Pfützen im Parkhaus hatten schon kurz nach der Inbetriebnahme des Parkhauses für Unmut gesorgt. Autofahrer beklagten, dass sie beim Aussteigen ins Nasse treten müssten. Auch in Facebookgruppen war der offensichtliche Mangel an dem knapp 5 Millionen Euro teuren Neubau ein Thema.

Jetzt sollen die Senken im Boden verschwinden. "Diese Nacharbeiten sind absolut notwendig, wir wollen für gutes Geld auch die vollständige Leistung erhalten", sagt Daniel Koch, einer von zwei Geschäftsführern der Lehrter Parkhausgesellschaft. Die Pfützen würden insbesondere dann zu einer Gefahr, wenn sie bei Minustemperaturen zufrieren. Koch betont auch, dass es sich bei den Ausbesserungen, die nun anstehen, um Arbeiten innerhalb der Gewährleistungsfrist handelt. Das bedeutet, es fallen keine zusätzlichen Kosten an.

Das Auffüllen der Senken bezeichnet Koch als "keine schlimme Arbeit". Weil als Deckschicht für die Parkebenen jedoch ein spezielles Harz verwendet wird, dass eine lange Trocknungzeit benötigt, werden für die Nachbesserungen insgesamt anderthalb Wochen eingeplant. Sie beginnen am Montag, 8. Mai und dauern voraussichtlich bis zum 18. Mai. Das Harz könne außerdem nur bei dauerhaften Temperaturen über 5 Grad verarbeitet werden, betont Koch: "Daher können sie erst jetzt ausgeführt werden."

Von den Nachbesserungen sind insbesondere die Parkebenen 0 bis 3 betroffen. Während der Arbeiten fallen etwa 50 Stellplätze weg. Außerdem muss die Auffahrt zur Ebene 1 geändert werden. Sie wird über eine provisorische Überfahrt durch den kleinen Lichthof geführt. Zwischen den Ebenen 2 und 3 werden die Rampen während der Bauphase ausnahmsweise für den Verkehr in beide Richtungen freigegeben - es ist also Gegenverkehr möglich. Koch betont, dass Ausschilderungen auf die ungewohnte Verkehrsführung hinweisen.

Kurzzeitparker müssen während der Sanierung auf die oberen Ebenen des neuen Parkhauses ausweichen. Dort ist bekanntermaßen stets reichlich Platz.

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Von Redakteur Achim Gückel

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