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Baustart für Park-and-Ride-Anlage naht

Lehrte Baustart für Park-and-Ride-Anlage naht

Vor mehr als zehn Jahren wurden in Hämelerwald die ersten Forderungen nach ihr laut: Jetzt soll es mit dem Bau einer neuen großen Park-and-Ride-Anlage in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof endlich losgehen. Nach Angaben der Region werden die Arbeiten dafür Ende Juli oder Anfang August beginnen.

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Einst eine Obstwiese, jetzt eine Brache, bald ein Parkplatz: Spätestens Anfang August sollen die Arbeiten für die neue Park-and-Ride-Anlage im Herzen Hämelerwalds beginnen.

Quelle: Achim Gückel

Hämelerwald. Die Pläne für die 117 Stellplätze, die das nahezu alltägliche Parkchaos auf der Südseite des Bahnhofs mildern sollen, liegen bereits seit mehr als zwei Jahren auf dem Tisch. Doch immer wieder ist der Baustart verschoben worden – zur Verärgerung vieler Hämelerwalder, allen voran Ortsbürgermeister Dirk Werner. Unter anderem hatte es Abstimmungsbedarf in Sachen Lärmschutz gegeben. Anwohner des künftigen Großparkplatzes hatten schon früh Einwände vorgebracht und Änderungen an den Plänen gefordert.

Schließlich lenkte die Region Hannover ein, die Bauherr des Großparkplatzes ist, und gewährte den Anwohnern mehr Sicht- und Lärmschutz. Diese Nachricht hatte Regionssprecher Klaus Abelmann Anfang Februar dieses Jahres verkündet. Trotzdem vergingen noch knapp sechs Monate bis zum nun avisierten Baustart.

Die neue Park-and-Ride-Anlage entsteht auf einer früheren Obstwiese zwischen Sternstraße und Bahnunterführung. Die Zufahrt entsteht an der Sternstraße. Bereits vor rund anderthalb Jahren waren dort im Zuge der Bauvorbereitung die Bäume gefällt und Büsche gerodet worden. Mittlerweile sind Teile des Geländes wieder überwuchert. Die Region kalkuliert für das Bauvorhaben mit Kosten von rund 700 000 Euro. Eine Aussage darüber, wann die Parkplätze fertig werden, gibt es noch nicht.

In Hämelerwald hofft man, dass die 117 neuen Stellplätze endlich das Parkchaos an der Sternstraße, der Hubertusstraße und den umliegenden Wohngebieten entschärft. Viele Bahnpendler stellen ihre Autos dort vor den Grundstücken ab, weil es an offiziellen Parkplätzen mangelt.

Von Achim Gückel

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