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Wohnungsbrand: Anwohner vermuten Blitzeinschlag

Lehrte Wohnungsbrand: Anwohner vermuten Blitzeinschlag

Die Feuerwehren im Osten der Region kommen nicht zur Ruhe: Bei einem Brand auf dem Zytanien-Gelände in Immensen sind der Dachstuhl und eine darunter liegende Wohnung am Sonnabend zerstört worden. Verletzt wurde niemand, die Höhe des Schadens liegt noch nicht fest. Anwohner vermuten einen Blitzeinschlag als Ursache. 90 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

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Die Dachgeschosswohnung auf dem Zytanien-Gelände ist vollständig ausgebrannt.

Quelle: Michael Schütz

Immensen. Das Feuer war am Sonnabend während des Gewitters im Dachstuhls eines auf einem Gehöft an der Ziegeleistraße stehenden Wohngebäudes ausgebrochen. Martina Robach, die auf dem Gelände lebt, bemerkte den Brand zuerst und alarmierte kurz vor 12 Uhr die Feuerwehr. Die Ortsfeuerwehr Immensen rückte aus, rief später aber noch die Kollegen aus Sievershausen und Arpke, den ersten Zug der Ortswehr Lehrte sowie den Einsatzleitwagen der Feuerwehr Ahlten hinzu. Insgesamt waren 90 Feuerwehrleute mit 17 Fahrzeugen an Immensens Südrand eingesetzt.

Der Bewohner der Ein-Zimmer-Wohnung sei zum Glück nicht zu Hause gewesen, sagte Robach. Sie vermutet, dass sich der Brand durch einen Blitzschlag beim Gewitter entzündet hat. Sie habe einen lauten Knall gehört. Gleiches dachte auch ein anderer Bewohner Zytaniens, der seinen Namen aber nicht in der Zeitung lesen will: „Ich habe schon viele Blitzeinschläge gehört, meistens bei Bäumen“, sagte der Immenser. „Das klang genauso.“

Ob es tatsächlich ein Blitzeinschlag war, konnte die Feuerwehr aber noch nicht bestätigen. „Das muss jetzt erst festgestellt werden“, meinte Immensens Ortsbrandmeister Rainer Fricke. Weil Dachstuhl und Dachgeschosswohnung bereits lichterloh brannten, als die Feuerwehr eintraf, sei es zunächst darum gegangen, den Brand unter Kontrolle zu bekommen – denn es seien auch Gasbehälter in der Wohnung gefunden worden.

„Um den Brand zu bekämpfen, brauchten wir viel Wasser“, erklärte Fricke. Deswegen habe man eine Leitung zu der mit Wasser gefüllten Tonkuhle gelegt, die rund 500 Meter hinter Zytanien liegt. „So konnten wir verhindern, dass das Feuer auf die angrenzenden Wohnungen übergriff.“ Das wäre dann die Wohnung von Martina Rombach gewesen. Sie schaute aber bereits nach vorn: „Wir brauchen jetzt Handwerker.“ Die Zytanier setzten dabei auf „fahrendes Volk“, wie sie es nannte. Zimmerleute oder Dachdecker auf der Walz seien willkommen, sich gegen Kost und Logis beim Wiederaufbau des Dachstuhls zu beteiligen.

Die beiden musikalischen Großveranstaltungen, die im August auf Zytanien stattfinden - das Zytanien- und das Fuchsbau-Festival - seien aber nicht gefährdet, sagten die Bewohner.

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Von Michael Schütz

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