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Hunderte schauen bei der Schafschur zu

Lehrte Hunderte schauen bei der Schafschur zu

Beim Schafschurfest in der Schafkäserei in Immensen ist es den Tieren am Himmelfahrtstag gehörig an die Wolle gegangen. Hunderte Besucher verfolgten gespannt die Schur von acht Schwarzen Ostfriesischen Milchschafen. Darüber hinaus sahen sie beim Spinnen zu und durften auch einmal selber filzen.

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Die Wolle muss runter: Detlef Rostin rückt den Schafen mit der elektrischen Schermaschine zu Leibe.

Quelle: Katja Eggers

Immensen. Detlef Rostin rückte den Schafen mit der elektrischen Schermaschine zu Leibe. Mit geübten Griffen benötigte er pro Tier nur wenige Minuten. "Jedes Tier verliert sechs bis sieben Kilo Wolle", erklärte Käsereibesitzer Michael Dors. Bei acht Schafen kamen insgesamt an die 60 Kilo Wolle zusammen.

Das Meiste davon geht an einen Großabnehmer. Dort wird die Wolle laut Dors gewaschen, gekämmt, maschinell versponnen und dann zu Wollwaren verarbeitet. Wie man hingegen mit einem traditionellen Spinnrad spinnt, erlebten die Besucher beim Schafschurfest.

Lina aus Plön in Schleswig-Holstein machte aber vor allem das Füttern Spaß. Die Fünfjährige ließ die niedlichen Lämmer an der Milchflasche nuckeln. Bei der Schafschur hatte sie zudem - sozusagen als Souvenir - ein wenig Wolle ergattert. Mama Danny Senger freute sich, dass ihr Töchterchen so begeistert bei der Sache war. "Lina wächst zu Hause zwar eher ländlich auf, aber so hautnah hat sie Schafe bisher noch nicht erlebt", sagte Senger.

Von Katja Eggers

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