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CDU Lehrte fordert Schülerzahlen für 2017

Lehrte CDU Lehrte fordert Schülerzahlen für 2017

Die Stadt Lehrte soll verlässliche Schülerzahlen für das Jahr 2017/2018 vorlegen. Das fordert die CDU-FDP-Piraten-Gruppe jetzt in einem Antrag. Grund sind unter anderem die geplanten Investitionen in Millionenhöhe beim Aufbau der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Lehrte-Süd.

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Die neunten und zehnten Klassen sowie die Oberstufe der IGS lernen bereits am Schulzentrum Lehrte-Süd. Zum Schuljahr 2017/2018 sollen auch die ersten fünften Klassen hier starten.

Quelle: Achim Gückel

Lehrte. Laut CDU-Fraktionschef Hans-Joachim Deneke Jöhrens ist ein Schulentwicklungsplan mit einer Übersicht der Schülerzahlen unumgänglich, um die Räume für die künftigen fünften Klassen planen zu können. Der CDU-FDP-Piraten-Gruppe geht es in ihrem Antrag vor allem um das Schulzentrum Lehrte-Süd. Dort sind in den nächsten Jahren Millionen-Investitionen unter anderem für einen Mensaneubau geplant. "Wir sollen den nächsten Bauabschnitt der Mensa in Lehrte-Süd beschließen und wissen gar nicht, wie viele Kinder dort essen werden." 

Seit es keine Schullaufbahnempfehlungen mehr gibt, ist es für die Stadtverwaltung schwerer geworden, Schülerzahlen für die weiterführenden Schulen zu prognostizieren. "Das ist für uns momentan kaum abschätzbar", bestätigt der städtische Fachdienstleiter Eckhard Otto. Frühestens im Mai nach dem Anmeldeschluss an den Schulen könne man konkrete Zahlen für 2016/2017 liefern. Für Deneke-Jöhrens zu spät. Seiner Meinung nach riskiert die Stadt "sehenden Auges Raumnöte" - nicht nur in Lehrte-Süd sondern auch in Lehrte-Mitte. Gymnasium und Albert-Schweitzer-Schule litten jetzt schon unter Platzmangel. "Die Reaktionszeit der Verwaltung auf Raumnöte sei nun auf die Sommerferien beschränkt, beklagt Deneke-Jöhrens.

Auch um den Schulstandort Hämelerwald macht sich die CDU-FDP-Piraten-Gruppe Sorgen. Mit dem Start der ersten fünften Klassen der IGS am Standort Lehrte-Süd im Herbst 2017 wird die Schule Am Ried nämlich zur Außenstelle. Deneke-Jöhrens befürchtet, dass der IGS-Betrieb bei den aktuell rückläufigen Schülerzahlen an diesem Standort nicht mehr aufrecht erhalten werden kann. "Dort drohen dann Leerstände", sagt Deneke-Jöhrens. Die Stadtverwaltung müsse endlich Klarheit schaffen, wie es ab 2017 in Hämelerwald weitergehen soll.

Laut Stadtsprecher Fabian Nolting muss zunächst der Rat am 16. März über den Antrag entscheiden. Eine Vorlage zu dem Thema könne danach frühestens im Schulausschuss am 14. April diskutiert werden.

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