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Nachbesserungen bei Park-and-Ride gefordert

Lehrte Nachbesserungen bei Park-and-Ride gefordert

Die Nachfrage nach Park-and-Ride-Plätzen ist im Bereich der Stadt Lehrte derart stark, dass vorhandene Anlagen wie etwa in Ahlten an ihre Grenzen stoßen und ausgebaut werden sollen. Das hat die Regionsverwaltung jetzt Bernward Schlossarek, Chef der CDU-Regionsfraktion, mitgeteilt.

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Am Bahnhof in Ahlten parken die Pendler nicht nur in den vorgesehenen Buchten. Die Region will nun einen zusätzlichen Park-and-Ride-Parkplatz in dem Ortsteil errichten.xxx

Quelle: Jarolim-Vormeier (Archiv)

Lehrte. "Die Parkplatzsuche auf dem Ahltener Park-and-Ride-Parkplatz gleicht einem Glücksspiel", meint Bernward Schlossarek, Chef der CDU-Fraktion in der Region Hannover. Wer einen der 56 Parkplätze ergattert habe, könne sich glücklich schätzen, sagt der Lehrter Abgeordnete. Der bestehende Parkplatz sei zu 100 Prozent ausgelastet - zwölf Pendler parken zudem täglich wild in den Seitenstraßen, heißt es in einem Papier der Regionsverwaltung zu dem Thema.

Deshalb soll der Ausbau einer Park-and-Ride-Anlage für Ahlten bei der Region jetzt höchste Priorität erhalten. Der Bau eines Parkplatzes für Pendler ist eines der nächsten Projekte, das die Region realisieren will. Momentan wird in dem Bereich um den Bahnhof nach einem geeigneten Grundstück gesucht. Dies wurde Schlossarek jetzt auf eine Nachfrage von der Regionsverwaltung bestätigt.

Die Nachfrage nach Park-and-Ride-Plätzen sei in allen Ortsteilen gestiegen und steige weiter, so Schlossarek. Nicht nur in Ahlten sieht er Handlungsbedarf. Auch Stellplätze in anderen Ortsteilen Lehrtes seien an der Auslastungsgrenze.

So etwa in Aligse. Da gibt es zwölf offizielle Parkplätze am Bahnhof - bei einer Untersuchung hat die Region dort täglich zudem 15 Wildparker gezählt. Eine Erweiterung des bestehenden Parkplatzes hält Schlossarek deshalb für unausweichlich. Umso mehr bedauert er, dass Gespräche zwischen der Region und der Stadt zu diesem Thema bislang nicht erfolgreich waren. Es hapert immer noch an einem geeigneten Grundstück.

Auch andere Anlagen wie in der Kernstadt und in Immensen-Arpke sind gut ausgelastet. Hier gibt es aber immer noch einige freie Plätze, hat die Region bei ihrer Untersuchung jetzt festgestellt.

Dass nicht überall eine neue Park-and-Ride-Anlage den Parkdruck nimmt, zeigt sich in Hämelerwald. Dort ist der neue Park-and-Ride-Parkplatz mit 117 Parkplätzen selten vollständig belegt. Nur rund 60 Prozent der Pendler nutzen durchschnittlich täglich den Parkplatz, andere parken weiterhin die Wohnstraßen zu, was die dortigen Anwohner verärgert.

Fazit: Laut Schlossarek ist die Versorgung für Pendler in Lehrte zwar gut - es gebe aber auch noch Verbesserungsmöglichkeiten. Er bedauert etwa, dass die Region für das neue Lehrter Parkhaus keinen Zuschuss gewährte - weil die dortigen Pendler-Plätze nicht kostenfrei sind. Auch hier weichen Pendler auf die Nebenstraßen oder den naheliegenden Edeka-Parkplatz aus.

Die Region Hannover habe den Bedarf für Lehrte aber erkannt und wolle noch in diesem Jahr weiter nach potenziellen Park-and-Ride-Flächen suchen und diese planen, freut sich der CDU-Politiker. Schlossarek betont jedoch, dass das Ziel, den Schienennahverkehr attraktiv zu gestalten, "nur gelingt, wenn an den Haltestellen ein entspanntes Parken durch ausreichend Stellplätze möglich ist".

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Von Redakteur Patricia Oswald-Kipper

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