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China zu Besuch in Immensen

Immensen China zu Besuch in Immensen

Kommt es zu einer Partnerschaft zwischen Niedersachsen und der chinesischen Provinz Shandong, dann kommt der China-Galerie in Immensen eine besondere Bedeutung zu. Dieter Schubert ist einer der Initiatoren für die Verbindung nach China.

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Xue Quingguo, Präsident des auswärtigen Amtes der Provinz Shandong und Leiter der Delegation, feiert seinen Geburtstag in Immensen - unter anderem mit einer Torte.
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Quelle: Privat

Lehrte. Seit 1979 stehen Besuche von Dieter Schubert in China regelmäßig auf dem Programm - seinerzeit unterrichtete der Immenser, eigentlich Lehrer am Lehrter Gymnasium, gut 110 hochbegabte chinesische Schüler in Mathematik, Physik und Technischem Zeichnen. Bis heute bestehen die Kontakte zu den ehemaligen Studenten, erst im August hatten Schubert und seine Frau Gao Xin an einem Treffen des Studienkollegs teilgenommen. „Inzwischen treffe ich die Absolventen aber auch, wenn Delegationen aus China nach Deutschland kommen“, sagt Schubert. In seiner China-Galerie an der Ziegeleistraße lernen die Besucher dann Besonderheiten des hiesigen Landlebens kennen.

„Das kommt einfach gut an“, sagt Schubert - auch noch unter dem Eindruck des vergangenen Montags. Denn nach Stationen in der Staatskanzlei Hannover und der Management-Akademie in Celle erlebte eine Delegation unter der Leitung von Xue Quingguo, Präsident des auswärtigen Amtes der Provinz Shandong, in Immensen einen besonderen Abend. So erhielt Xue nicht nur eine Torte zu seinem Geburtstag am Montag, sondern die gesamte Gruppe bekam dank Chris Distin auch eine Exklusiv-Vorführung des schottischen Dudelsack-Spiels. Distin stellte zudem auch von ihm gefertigte Duesenberg-Gitarren vor, wie Schubert erzählt. „Auch auf dem Dorf findet Leben statt“, fasst er die Eindrücke seiner Gäste zusammen. Ihnen bot er - als Premiere - auch das auf dem Gutshof Rethmar gebraute Bier samt neuem Etikett an. „Solche Kooperationen machen Spaß“, sagt Schubert. Nicht nur ihm, sondern auch den Chinesen: „Sie haben bereits den nächsten Besuch angekündigt.“ Und das durchaus mit ernstem Hintergrund: Denn seit Jahren arbeiten Partner in Niedersachsen und der Provinz Shandong an einer Partnerschaft, die auch Schubert nach Kräften unterstützt.

Er hat nicht nur wegen seiner Arbeit in China, sondern auch wegen der Recherche zu Erich Paulun viele Kontakte knüpfen können. Paulun hatte 1907 die deutsche Medizinhochschule in Shanghai, der Vorgängerin der heutigen Tongji-Universität, gegründet. Daraus hat sich inzwischen das Erich-Paulun-Institut in München entwickelt.

von Antje Bismark

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