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Pfeilartisten messen sich auf dem Hinterhof

Lehrte Pfeilartisten messen sich auf dem Hinterhof

Geschäftiges Treiben herrschte am Wochenende auf dem kleinen Hinterhof des Lokals Dürerkate. Wo es sonst eher gemütlich zugeht, war der sportliche Ehrgeiz ausgebrochen. 75 Teilnehmer waren angetreten, um beim Open-Air-Dartturnier der Steelbreakers Hannover vordere Plätze zu ergattern.

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Insgesamt 75 Darter versuchten, beim Sommerturnier am Dürerring so weit wie möglich zu kommen.

Quelle: Michael Schütz

Lehrte. "Eigentlich wollten wir in diesem Jahr die 100 Teilnehmer erreichen", erklärte Harald Seger von den austragenden Steelbreakers. Bei der Premiere im vergangenen Jahr seien es 68 gewesen. Aber ein Verein aus Hameln, der sonst stark vertreten sei, war nicht gekommen. Der Ruf der Lehrter Pfeilartisten scheint aber gelockt zu haben. Zwar kamen die meisten Teilnehmer am Dürerring aus der Region, aber selbst aus Nordenham oder dem Kreis Osnabrück hatten sich Besucher auf den Weg gemacht. Verständlich, denn insgesamt rund 1500 Euro Preisgeld gaben zu erkennen, dass es sich kaum um ein reines Spaßturnier handelte.

So war es zu erklären, dass sportliche Schwergewichte wie Kai Hanus ans Board traten. Der Hamelner spielt für den SC Diedersen in der Darts-Bundesliga. "Da zurzeit Sommerpause ist, lohnt es sich nicht, im Verein zu trainieren", sagte Hanus. Die Mannschaftskollegen seien fast alle im Urlaub. Deswegen fahre er über den Sommer zu Turnieren wie das in Lehrte. "Außerdem kann man bei solchen kleinen Spaßturnieren neue Leute kennenlernen und anderen Spielern auch mal einen Tipp geben."

Hanus rechnete zwar damit, unter den ersten im Tableau zu landen: "Aber sicher ist das nicht." Zum einen sei beim Open-Air-Dart der Wind schwer zu berechnen. "Und jeder hat mal einen schlechten Tag." Alles in allem sei das Niveau in Lehrte aber eher durchwachsen.

Dass Joachim Kipper nach den Gruppenspielen nicht in die K.-o.-Runde einziehen würde, war ihm schnell klar. "Ich wollte eigentlich gleich wieder umdrehen, als ich das Niveau hier gesehen habe", sagte der Hobbydarter aus Bissendorf-Wietze. "Ich spiele erst seit einem halben Jahr mit Freunden im Shakespeare in Hannover." Aber dann wollte er es doch wissen. "Ich hoffe, ich gewinne wenigstens ein Leg", sagte er und meinte damit einen Satzgewinn. Entmutigen ließ er sich nicht. "Ich mag an Darts, dass es eine Konzentrationssportart ist."

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Kai Hanus vom Bundesligaverein SC Diedersen weiß die Pfeile zu setzen.

Quelle: Michael Schütz

Von Michael Schütz

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