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Architekten ringen um das beste Konzept

Lehrte Architekten ringen um das beste Konzept

Im Nordwesten Lehrtes an der Tiefen Straße soll auf 25.000 Quadratmetern ein neues Wohngebiet entstehen. Der Inhaber der Fläche, die Lehrter Wohnungsbaugesellschaft, hat nun Architekten beauftragt, Konzepte für das Areal zu erstellen. In zwei Monaten soll der Aufsichtsrat darüber entscheiden.

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Auf dem Gelände südlich der Autobahn, das an die Tiefe Straße grenzt, soll ein neues Wohnviertel entstehen. Die Lehrter Wohnungsbau hat bereits Architekten mit der Planung beauftragt.

Quelle: Patricia Oswald-Kipper

Lehrte. Die Lehrter Wohnungsbaugesellschaft hat vier Architekturbüros mit der Planung des Gebiets südlich der Autobahn beauftragt. "Wir haben bewusst keine Vorgaben gemacht, um die Kreativität nicht einzuschränken", sagt Frank Wersebe, Geschäftsführer der Lehrter Wohnungsbaugesellschaft (LW). Er kann sich auf dem 25.000 Quadratmeter großen Areal alles mögliche vorstellen - Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser, Einfamilienhäuser. Und: Die Lehrter Wohnungsbau hat auf dem Gelände bereits ein Wohnheim für Flüchtlinge gebaut, dieses Gebäude muss in den Planungen berücksichtigt werden.

Die Architekten haben ab jetzt acht Wochen Zeit, um ihre Konzepte zu entwickeln und der Lehrter Wohnungsbau vorzulegen. Laut Frank Wersebe geht es dabei nicht um Detailplanungen - sondern vor allem um städtebauliche Entwicklung. "Es geht um Fragen wie: Was soll dort hin, was passt dort hin und wo soll eine Straße verlaufen", so Wersebe. Ebenso müsse bei der Lage des Gebiets nahe der Autobahn und der Bahnlinie ein Lärmschutz miteingeplant werden.

Jedes Büro erhält für seine Planung rund 10.000 bis 15.000 Euro. Laut Wersebe ist das in der Branche ein durchaus gängiger Preis. Über die Wahl des besten Konzepts wird noch vor den Sommerferien der Aufsichtsrat der Lehrter Wohnungsbaugesellschaft entscheiden. Die Gesellschaft ist eine Tochter der Stadt Lehrte. Nach Auswertung der städtebaulichen Planungen soll das Bebauungsplanverfahren angeschoben werden.

Frank Wersebe geht davon aus, dass das Architektenbüro, das den Zuschlag erhält, weiter planen darf. "Das Büro wird unser erster Ansprechpartner für die Realisierung", sagt Wersebe. Er hofft, das zügig mit der Bebauung in dem Areal begonnen werden kann. Möglich sei frühestens ein Baustart im nächsten Jahr.

Ein Gebäude für Flüchtlinge steht schon

Die Lehrter Wohnungsbau hat auf dem 25.000 Quadratmeter großen Gelände an der Tiefen Straße bereits ein Flüchtlingsheim gebaut. Es wurde vor Kurzem fertig gestellt. In dem Gebäude gibt es zwölf Wohnungen, 60 Menschen können dort Platz finden. Zurzeit ist es aber nicht voll belegt: In sechs Wohnungen leben aktuell 27 Menschen. Nach und nach soll das Gebäude aber laut Stadtsprecher Fabian Nolting gefüllt werden. Die Flüchtlinge aus den Sammelunterkünften sollen vermehrt in Wohnungen untergebracht werden. Die Wohneinheiten in dem Gebäude könnten laut Frank Wersebe, Geschäftsführer der Lehrter Wohnungsbaugesellschaft, später zu Sozialwohnungen umgebaut werden.

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In dem vor Kurzem eröffneten Flüchtlingsheim an der Tiefen Straße leben zurzeit 27 Menschen.

Quelle: Patricia Oswald-Kipper
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Von Redakteur Patricia Oswald-Kipper

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