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Zelt aus Lehrte hilft rumänischem Rotkreuz

Lehrte Zelt aus Lehrte hilft rumänischem Rotkreuz

Auf ein Jubiläum seiner Auslandshilfe für Rumänien kann das Deutsche Rote Kreuz (DRK) aus Lehrte blicken. Bereits zum 25. Mal haben Mitarbeiter einen Hilfstransport nach Salaj organisiert. Seit 1993 gehen Hilfsgüter auf die 1400 Kilometer lange Reise in den Nordwesten des Landes.

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Heike Borries (links) vom DRK Lehrte und Alexandra Lorena Filip vom Roten Kreuz in Salaj überbringen bedürftigen Familien Hilfsgüter.

Quelle: privat

Lehrte. Vor 23 Jahren seien die Fahrten noch ausschließlich zur Unterstützung bedürftiger Menschen in den Bergdörfern unternommen worden, schaut der Lehrter DRK-Chef Achim Rüter zurück. "Aus der ursprünglichen Elementarhilfe ist inzwischen aber eine breite Unterstützung für das Rumänische Rote Kreuz im Distrikt Salaj geworden." Dort wurde mit der neuen Direktorin Alexandra Lorena Filip die künftige Zusammenarbeit besprochen.

Die örtlichen Helfer in der historischen Region Siebenbürgen werden mit Ausrüstung versehen, die bei Menschenrettung, Sanitätsdienst und Katastrophenschutz zum Einsatz kommen. Da sich seit einigen Jahren auch die DRK-Ortsvereine Ilten-Bilm-Höver sowie Sehnde an den Hilfstransporten beteiligten, sei ein Zelt beschafft worden, mit dem künftig Sanitätsdienste bei Veranstaltungen angeboten werden können. Im vergangenen Jahr konnte den Rumänen bereits ein Krankenwagen für den Katastrophenschutz übergeben werden.

Der Austausch ist durchaus gegenseitig. Erst im Juli waren Helfer aus Rumänien in Lehrte. Sie hatten nicht nur beim Fuchsbau-Festival in Immensen mitgeholfen, sondern der Flüchtlingsunterkunft an der Everner Straße auch eine Kinderrutsche geschenkt.

Wichtig sei aber auch die Hilfe für sozial Benachteiligte. So würden die Menschen vor Ort vor allem mit alltäglichen Dingen versorgt - die in Rumänien oft Mangelware sind. Deshalb habe man etwa Hygieneartikel mitgebracht, die das DRK preiswert in Deutschland bekommen habe, berichtet Rüter. Anders sieht es bei Lebensmitteln aus. Die sind in Rumänien deutlich billiger und werden daher direkt vor Ort eingekauft.

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Im vergangenen Jahr hatten die Lehrter DRK-Helfer ihren rumänischen Kollegen einen Krankenwagen für den Katastrophenschutz übergeben.

Quelle: Privat

Von Michael Schütz

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