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Das Fuchsbau-Festival steht Lehrte gut

Lehrte Das Fuchsbau-Festival steht Lehrte gut

Bleibt das Fuchsbau-Festival in Zytanien? Eine Antwort auf diese Frage gibt es wohl erst in einiger Zeit. Am Sonntag heimsten die Macher der Großveranstaltung aber noch einmal viel Lob ein – und zwar von der Polizei. Auch Lehrtes Bürgermeister Klaus Sidortschuk sieht das Festival positiv.

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Keine Problem: Auf dem Gelände des Fuchsbau-Festivals geht es entspannt zu.

Quelle: Sandra Köhler

Lehrte. Lehrte ist festivalerprobt: Es hat die Rocknacht des Motorradvereins im Juni, das Zytanienfestival Ende August auf dem alten Ziegeleigelände bei Immensen und das bundesweit beachtete Bluesfestival im Stadtpark Anfang September. Wenn jetzt dauerhaft noch ein weiteres Großereignis hinzukäme, „stünde uns das gut zu Gesicht“, meint Bürgermeister Sidortschuk mit Hinblick auf das Fuchsbau-Festival, das am Wochenende erstmals auf dem Zytanien-Gelände bei Immensen stattfand.

Lehrte werde aber nicht offensiv mit anderen Orten um die Gunst des Fuchsbau-Teams buhlen, meint das Stadtoberhaupt. Er spielt damit auf den Wunsch von Hannovers künftigem Kulturdezernenten Harald Härke an, der die von rund 3000 Gästen besuchte Spielwiese für Musik, Kunst und Kultur gern in den Georgengarten in der Landeshauptstadt holen möchte. Ob das die jungen Verantwortlichen des Fuchsbau-Festivals auch wollen, ist längst nicht gesagt. Am Wochenende äußerten sie sich zurückhaltend und betonten, man werde sich mit allen Beteiligten zusammensetzen und im Kollektiv entscheiden, was nächstes Jahr geschehe. Auch Sidortschuk betonte, entscheidend sei, was der Veranstalter wolle. Gleichwohl habe die Zusammenarbeit zwischen dem Fuchsbau-Team und der Stadt vollkommen reibungslos geklappt.

Auch Lehrtes Polizei zieht ein positives Fazit zum Festival. „Gute Stimmung und gute Zusammenarbeit mit der Polizei“, konstatiert Martina Thöne, Ermittlungschefin im Kommissariat. Sie nennt das Fuchsbau-Festival eine „störungsfreie und erfreuliche Veranstaltung“. Thöne lobte auch den Busshuttleservice zwischen dem Lehrter Bahnhof und dem weit abseits gelegenen Festivalgelände. Streng musste die Polizei am Wochenende allerdings auch ein paar Mal werden. Sie begleitete insbesondere den An- und Abreiseverkehr der Festivalgäste mit Kontrollen. Rund 400 Fahrzeuge nahmen die Beamten unter die Lupe, neun der kontrollierten Fahrer standen unter Drogeneinfluss. Die Polizisten registrierten auch 26 weitere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz – unter anderem auf dem Festivalgelände selbst. Verstöße gegen den Jugendschutz kamen den Ordnungshütern indes nicht unter.

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