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Lehrterin dirigiert jetzt das Kammerorchester

Lehrte Lehrterin dirigiert jetzt das Kammerorchester

Mit einem gänzlich französischen Programm und einer neuen Dirigentin stellt sich das Kammerorchester Lehrte jetzt in der Matthäuskirche seinem Publikum vor. Mit der gebürtigen Lehrterin Juliane Dennert am Pult sind am Sonntag, 19. November, Werke von Fauré und Gounod zu hören.

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Das Kammerorchester Lehrte spielt in der Matthäuskirche ein französisches Programm.

Quelle: privat

Lehrte. Seit 2006 präsentiert sich das Kammerorchester Lehrte, das größtenteils aus ambitionierten Freizeitmusikern besteht, mit einem eigens für den Herbstauftritt eingeübten Programm. Mit seinen Auftritten hat sich das Ensemble seitdem eine große Fangemeinde erspielt, die den Konzerten regelmäßig lauschen. Für die musikalische Leitung und die Solisten haben sich gute Kontakte zur Musikhochschule Hannover bewährt. So waren es in der Vergangenheit vor allem Studenten vom Emmichplatz, die in Lehrte praktische Erfahrungen sammelten. Das allerdings brachte auch einen stetigen Wechsel am Dirigentenpult mit sich, denn Studenten ziehen irgendwann auch wieder ihrer Wege. 

Jetzt könnte mehr Stabilität Einzug halten, denn mit Juliane Dennert hat eine Musikerin den Stab übernommen, die bereits mitten im Berufsleben steht. Zudem ist die Stadt, die das Kammerorchester in seinem Namen trägt, nicht irgendeine für Dennert. Sie wurde 1989 in Lehrte geboren und kann jetzt in ihrer Heimatstadt musikalisch wirken. Dennert arbeitet zurzeit vor allem als Opernsängerin, hat sich in ihrer Ausbildung aber auch mit Querflöte und Dirigat beschäftigt.

Ihre Premiere in der Matthäuskirche beginnt mit der Suite "Pelléas et Mélisande" von Gabriel Fauré. Von dem französischen Spätromantiker stammt auch die folgende Elegie, in dem der britische Cellist und Student an der Musikhochschule Hugh McGregor den Solopart übernimmt. Am Schluss steht die Sinfonie Nr. 1 von Charles Gounod.

Das Konzert in der Matthäuskirche, An der Masch, beginnt am Sonntag, 19. November, um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird aber gebeten.

Von Michael Schütz

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