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Ausschuss stimmt für erneute Elternbefragung

Lehrte Ausschuss stimmt für erneute Elternbefragung

In der Debatte zur Schulentwicklung in Lehrte haben SPD und Grüne im Fachausschuss am Donnerstag mehrheitlich für eine erneute Befragung der Eltern votiert. Die CDU sprach sich dagegen aus. Sie will erst Konzepte erarbeiten lassen und dann die Eltern befragen.

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Die Pläne für den Ausbau des IGS-Standortes Lehrte-Süd sind erst einmal auf Eis. Auch der Umzug der fünften Klassen im nächsten Jahr steht zur Debatte.

Quelle: Achim Gückel

Lehrte. Wegen der mangelnden Schülerzahlen an der IGS und dem Schülerboom am Gymnasium liegen die bisherigen Pläne zur Entwicklung der weiterführenden Schulen in Lehrte auf Eis. In einem Antrag haben SPD und Grüne nun Anpassungen vorgeschlagen.

Ein Element soll dabei die Elternbefragung zum Anmeldeverhalten beim Übergang zur 5. Klasse sein. Maren Thomschke (SPD) und Carsten Milde (Grüne) warben dafür, den Elternwillen abzufragen. Die Eltern sollen demnach ankreuzen, wo sie ihr Kind am ehesten anmelden wollen - als Varianten sollen IGS, Gymnasium, Realschule, Oberschule und Schulen außerhalb von Lehrte; sogenannte Bekenntnisschulen vorgegeben werden. Danach wolle man dann die Schulentwicklung weiter gestalten.

Hans-Joachim Deneke-Jöhrens, Vorsitzender der Gruppe CDU-FDP-Piraten, lehnt eine solche Befragung ohne vorheriges Konzept ab. Seiner Meinung nach sollen sich erst Experten mit dem Thema beschäftigen und geeignete Pläne erarbeiten. Danach könne man als zusätzlichen Faktor auch die Meinung der Eltern einholen, sagt Deneke-Jöhrens. So viele Schulformen vorzugeben sei für die Eltern verwirrend. Und: "Es ist doch sinnlos, etwas abzufragen, was nachher vielleicht gar keine Chance auf Umsetzung hat", sagte Deneke-Jöhrens.

Einig waren sich parteiübergreifend alle Ausschussmitglieder, dass das Raumprogramm für den Standort Lehrte-Mitte - also für das Gymnasium und die Albert-Schweitzer-Schule - überprüft und an die Schülerzahlen angepasst werden muss.

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