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Mit Douglasie piekst die Osterkrone nicht

Lehrte Mit Douglasie piekst die Osterkrone nicht

Nach erfolgreicher Premiere im letzten Jahr ließ es sich der Heimatverein Steinwedel nicht nehmen, auch in diesem Jahr den Brunnen am Depenauer Ring zu einem Osterbrunnen zu gestalten. Hunderte von bemalten Eiern auf ein Gebinde aus Douglasie gesteckt verweisen auf das christliche Fest.

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Die Vorsitzende des Heimatvereins Steinwedel eröffnet den geschmückten Osterbrunnen am Depenauer Ring.

Quelle: Michael Schütz

Steinwedel. "Wir haben letztes Jahr viele positive Rückmeldungen bekommen", erklärte Elke Büring-Wehrmann, Vorsitzende des Heimatvereins. "Es sind sogar Leute mit dem Rad extra nach Steinwedel gekommen, um sich den Brunnen anzusehen." Da sei es keine Frage, dass auch in diesem Jahr wieder geschmückt werde.

Eine große Malaktion wie vor der Premiere war allerdings nicht nötig, denn die ausgeblasenen und bemalten Eier, die beim ersten Mal zum Einsatz kamen, waren alle noch vorhanden. So musste nur noch eine neue Krone gebunden werden. Die entstand diese Mal nicht mehr aus Fichte, sondern aus Douglasie. "Die kann man besser bearbeiten", sagte Christine Eusewig. "Und außerdem piekt sie nicht so." Die Äste hätten die Landesforsten gespendet, meinte Büring-Wehrmann. Eusewig arbeitet dort als Waldpädagogin, sodass es dort einen kurzen Draht gibt.

Christine Eusewig ist ohnehin so etwas wie die Urheberin der Idee eines Osterbrunnens in Steinwedel. Die Tradition ist in diesen Tagen in Franken allerorten zu beobachten. Die Steinwedlerin stammt ursprünglich aus Oberfranken und hatte sich einst gewundert, dass dieser österliche Brauch im Norden nicht gepflegt wird. So machte sich der Heimatverein den süddeutschen Einfluss zu eigen.

Im nächsten Jahr werde es natürlich auch wieder einen Osterbrunnen geben. Allerdings müsse man dann wieder Eier anmalen, gestand die Vereinschefin. "Wir haben die Krone so fest angebracht, dass beim Einstecken einige der Eier zu Bruch gegangen sind."

Für Friederike und Justus allerdings waren noch genügend schöne übrig geblieben. Die beiden Kinder aus Reppenstedt bei Lüneburg besuchten am Wochenende die Großeltern in Steinwedel und machten einen Ausflug zum Osterbrunnen.

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Friederike (8, von rechts) und Justus (6) schauen sich mit Oma Ingrid Hinz (links) und deren Freundin Vera Päschke deie bemalten Eier an.

Quelle: Michael Schütz

Von Michael Schütz

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