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Der Ausbau wird richtig teuer

Immensen Der Ausbau wird richtig teuer

Die Straße Hinter den Langen Höfen in Immensen wird noch bis zum Frühjahr grundlegend saniert. Schon jetzt müssen sich Anwohner auf hohe Kostenbeiträge einstellen: Sie reichen von 500 bis zu 80 000 Euro. Die ersten Bescheide werden gerade verschickt.

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Zurzeit eine Sandpiste: Die Straße Vor den Langen Höfen wird noch bis ins nächste Jahr saniert.

Quelle: Szameitat

Immensen. Da es sich um eine Anliegerstraße handelt, müssen die insgesamt 90 Anwohner nach der Straßenausbaubeitragssatzung 75 Prozent der Kosten in Höhe von 1,1 Millionen Euro übernehmen - rund 825 000 Euro. Die Höhe berechnet sich danach, wie groß das Grundstück ist, wie viele Meter es entlang der Straße hat und wie es genutzt wird. Nach Auskunft von Stadtsprecher Fabian Nolting werden die ersten Bescheide derzeit verschickt.

Der erste, gut 300 Meter lange Abschnitt ist bereits so gut wie fertig. Der nächste, etwa gleich lange wird gerade ausgekoffert. Dort ähnelt die Straße streckenweise mehr einem Beachvolleyballfeld als einem Verkehrsweg. Auch der Leitungsgraben ist fast fertig, dort müssen nur noch Leitungen für Telefon und Wasser sowie die Beleuchtung verlegt werden. Danach folgt die Asphaltdecke. „Wir hoffen, dort bis Jahresende mit dem Straßenbau fertig zu sein“, sagt Nolting.

Bis dahin müssen die Anlieger mit Unannehmlichkeiten rechnen. „Zeitweise können wir wegen der Höhenunterschiede nicht von unseren Grundstücken runter und auch nicht wieder zurück“, berichtet Ortsbürgermeisterin Heidrun Bleckwenn, die ebenfalls an der Straße wohnt. „Glücklicherweise hat eine Firma den Betroffenen für eine Übergangszeit Parkplätze zur Verfügung gestellt.“

Wenn es Schwierigkeiten gibt, können Anlieger diese jeden Donnerstag von 12 bis 13 Uhr während der Sprechzeiten im Baustellencontainer mitteilen. „Auch die Lage der Einbuchtungen, der seitlichen Pflanzinseln zur Verkehrsberuhigung, soll zusammen mit den Anwohnern bestimmt werden“, kündigt Niklas Nave vom Fachdienst für Straßen und Verkehr an. Anwohnerin Dorine Rasokat hat sich schon auf die neue Situation eingestellt: „Wenn sie vor unserem Haus anfangen zu buddeln, müssen wir eben woanders parken. Schwerer wögen die Kosten. „Wir müssen 4000 Euro bezahlen, das ist viel Geld“, erklärt ihr Mann Wilfried. „Eine vernünftige Teerdecke hätte auch gereicht und wäre billiger gekommen.“

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