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Modellbauer lassen ihre Boote zu Wasser

Lehrte Modellbauer lassen ihre Boote zu Wasser

Auf dem Lehrter Hohnhorstsee hat Ostern reger Schiffsverkehr geherrscht: Der Modellbauclub (MBC) hat am Karfreitag die Saison eröffnet und seine Boote zu Wasser gelassen. Am Ostermontag schipperten bei einer Regatta zudem die Modellsegelboote um die Bojen herum.

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Modellbauer Stephan Dürkop  macht sein Seenotrettungsboot startklar.

Quelle: Katja Eggers

Lehrte. MBC-Schriftführer Stephan Dürkop ließ sein Seenotrettungsboot "Hecht" über den See fahren. Das Modell im Maßstab 1:10 ist dem Original der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger nachempfunden und hat neben den üblichen Fahrfunktionen auch Positionslaternen, Suchscheinwerfer, Blaulicht und einen Schlepphaken. Dürkop hat es während seines Urlaubs in drei Wochen aus einem Schnellbaukasten zusammengebaut und später noch modifiziert. "Jetzt ist es ein wenig übermotorisiert", sagte er  augenzwinkernd.

Außer dem Seenotrettungsboot fuhren auf dem Hohnhorstsee am Karfreitag auch Kutter, U-Boote, Segel- und Rennboote. Rainer Petermann, Schiffsabteilungsleiter, freute sich, dass das so genannte Anschippern auch etliche Besucher auf die Vereinsanlage gelockt hatte. "Einige überlegen sogar, ob sie in den Verein eintreten", berichtete Petermann.

Sechs schnittige Segelyachten durchschnitten am Montagvormittag die von der Sonne glitzernden Wellen des idyllischen Sees nahe der Autobahn. Wie die Wellen hatten allerdings auch die Boote im Miniaturformat. "Mach mal ein Foto, ich führe gerade", frohlockte Achim Boltze kurz nach dem Start des zweiten, 30-minütigen Durchgangs. Doch bereits im Verlaufe der Ersten Runde auf dem von drei Bojen begrenzten Dreieckskurses zog ein Konkurrent an der Nummer 65 vorbei. "Der ist einfach zu stark", nahm es Boltze sportlich. Ohnehin: Abgerechnet wird zum Schluss der Regatta. Derjenige, der dann die meisten Runden absolviert hat, ist Sieger. 

"Die Klasse nennt sich IOM: Internationale Ein-Meter-Klasse", erklärte Dürkop. Jede der Regattayachten passt also in den Kofferraum. Gesteuert wird mittels Fernbedienung auf einer 2,4 Gigaherzfrequenz, erklärte Petermann. Allerdings nur Ruder und Segel. Denn keines der Boote verfügt über einen Motorantrieb. "Leider ist heute nur wenig Wind", sagte Dürkop bedauernd: "Da muss man das kleinste Windloch erwischen, um in Schwung zu kommen und darf ja nicht bremsen." Konzentration und Können ist also schon gefragt. Auch wenn die Hobbysegler auf die Frage nach dem besonderen Reiz gerade dieser Klasse antworteten: "Es ist entspannend und man kann auch mal weggucken. Wenn man ein RC-Flugzeug fliegt, geht das nicht. Das kommt dann gleich runter."

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Von Katja Eggers/Sandra Köhler

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