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Das Stadtarchiv zieht im Frühjahr um

Lehrte Das Stadtarchiv zieht im Frühjahr um

Der Mietvertrag ist unterschrieben: Voraussichtlich im Mai nächsten Jahres zieht das Stadtarchiv in neue, erheblich größere Räume an der Bahnhofstraße um. Die dafür erforderlichen Umbauarbeiten haben bereits begonnen.

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Das Stadtarchiv soll in die Räume neben der Ratsapotheke an der Bahnhofstraße einziehen.

Quelle: böger

Lehrte. Schon mit der Verabschiedung des Haushalts für 2014 hatte die Verwaltung den Auftrag erhalten, nach einem neuen Domizil für das aus allen Nähten platzende Archiv zu suchen. Lange fanden sich keine geeigneten Räume, bis im Frühjahr dieses Jahres der Arzt Florian Nieschlag der Stadt anbot, ihr die ehemalige Wohnung seines verstorbenen Vaters im Gebäude der Ratsapotheke zu vermieten. Dazu sind zwar erhebliche Umbauten erforderlich, aber inzwischen sei der Mietvertrag mit Wirkung ab 1. Mai 2017 unterzeichnet, berichtet Stadtsprecher Fabian Nolting auf Nachfrage.

In der mehr als 230 Quadratmeter großen Wohnung - hinzu kommen noch gut 80 Quadratmeter Kellerräume - müssen unter anderem die Decken verstärkt werden, da sie beispielsweise im Magazinraum eine Tragfähigkeit von einer Tonne pro Quadratmeter aufweisen müssen. "Da müssen ein paar Stahlträger eingezogen werden", bestätigt Bauplaner Rolf Neumann. Aber auch Toiletten sowie Belüftung und Klimaanlage fehlen noch. "Und tapezieren müssen wir auch", sagt Neumann. Außerdem muss der Zugang barrierefrei hergerichtet werden.

Der Bauantrag sei gestellt und mit Abbrucharbeiten sowie Vorbereitungen für den Rohbau habe er schon begonnen. Neumann ist zuversichtlich, den vorgesehenen Umzugstermin halten zu können. Dann wird nicht nur Archivar Jens Mastnak erheblich mehr Platz haben. Auf der gegenüber den Räumen an der Rückseite des Kurt-Hirschfeld-Forums rund viermal so große Fläche an der Bahnhofstraße können auch noch ein Leseraum sowie ein Gruppenraum für Schüler untergebracht werden.

Welche Kosten durch den Umzug auf die Stadt zukommen, steht laut Nolting noch nicht fest. Die Umbauarbeiten würden vom Vermieter finanziert, erklärt der Stadtsprecher. Für den Transport der teilweise empfindlichen Dokumente müsse eine Fachfirma engagiert werden. Angebote dafür könnten jedoch erst nach der Genehmigung des städtischen Haushalts eingeholt werden, sagt Nolting.

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Die Räume an der Rückseite des Hirschfeld-Forums sind für das Stadtarchiv viel zu klein geworden.

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Quelle: böger
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