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Zapfenstreich ohne Fackel wird im Netz diskutiert

Lehrte Zapfenstreich ohne Fackel wird im Netz diskutiert

Die Vorverlegung des Zapfenstreichs auf 20 Uhr und der Verzicht auf Fackeln beim Volks- und Schützenfest Ende Juli spaltet die Gemüter: Im sozialen Netzwerk Facebook wird über den Nutzwert dieser Neuerung heiß diskutiert.

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Keine Fackeln mehr: Das stimmungsvolle Ende des Zapfenstreiches im Stadion gibt es in diesem Jahr nicht.

Quelle: Katja Eggers

Lehrte. „Ich bin entsetzt", schreibt etwa der Röddenser Christian Rauhut. "Das heißt: Kein Zapfenstreich im Fackelschein mehr wie bisher, sondern genauso ein fades Schauspiel wie in Burgdorf!" Gerade diese besondere Atmosphäre habe doch die Lehrter Schützenfesteröffnung ausgemacht. Deswegen seien auch viele Schützen aus anderen Orten nach Lehrte gekommen. "

Aber das war’s dann wohl mit der besonderen Stimmung in Lehrte! Na, Hauptsache, die Schausteller sind zufrieden. Ich glaube allerdings, der Schuss geht gewaltig nach hinten los! Was haltet Ihr davon?“: So emotional stellte Rauhut, ehemaliger Schützenvereinsvorsitzender in Röddensen, das Thema in den Facebook-Gruppen „Du bist Lehrte mit Niveau“ und „Du bist Lehrter, wenn 2.0“ zur Diskussion.

Es entspannte sich eine kontroverse Debatte. Harald Berwing schrieb: „Ich wage zu bezweifeln, dass dadurch nach dem Zapfenstreich mehr Leute auf den Platz gehen. Die abendliche Atmosphäre ist jedenfalls hin.“ Das finden auch Martina Jänsch und Nicky Bauersfeld. Daniela Larm schreibt, sie habe das Gefühl, dass es jedes Jahr weniger Zuschauer im Stadion werden. Jetzt mit den Fackeln auch noch einen Höhepunkt zu streichen, finde sie kontraproduktiv.

Die Vorverlegung, argumentiert Rauhut, sei für Berufstätige ungünstig - und könne sich durchaus auch negativ auf die Zugstärke der Spielmannszüge auswirken. Dem widerspricht der stellvertretende Kreismusikleiter des Kreisschützenverbands Burgdorf, Helge Schaubode: „Die beteiligten Musiker, die beim Schützenfest ohnehin schon fast rund um die Uhr auf den Beinen sind, sind durchaus ganz happy darüber." Durch den früheren Beginn ende das offizielle Programm auch eine Stunde früher. "Folglich kann man etwas früher ins Bett kommen, bevor es am Freitagfrüh um 5 Uhr wieder los geht.“

Von Sandra Köhler

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