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Masala-Festival: Opa heizt 400 Fans mächtig ein

Lehrte Masala-Festival: Opa heizt 400 Fans mächtig ein

Geduld und Flexibilität mussten die Besucher des diesjährigen Weltbeat Festivals Masala mitbringen. Die beiden Bands traten nämlich mit einiger Verspätung auf. Dies tat allerdings der Festivalstimmung keinen Abbruch.

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Für eine ausgelassene Stimmung sorgt die Festblaskapelle Opa aus St. Petersburg beim Weltbeat Festival Masala auf dem Gut Adolphshof.

Quelle: Susanne Hanke

Hämelerwald. Ein ausgebranntes Fahrzeug, Stau auf der Autobahn und Instrumente im falschen Flieger sorgten für Verzögerungen bei den Bands und Veränderungen im Programmablauf. So war die Vorband noch nicht da, dafür trudelte die Hauptband Opa kurz vor 18 Uhr auf dem Festplatz ein. Die Musiker parkten ihren gelben Transporter kurzerhand an der Bühne. Dann noch schnell eine Flasche Bier, minimalistischer Soundcheck und schon ging die Post ab. „Die haben ja richtig Pfeffer“, meinte Angelika Günzel vom Gut Adolphshof.
Sänger Grig befand sich auch gleich im Tanzmodus und verwöhnte das Ohr mit einer Stimme, die die russische Seele eingefangen zu haben schien. Der Bandname bedeutet auf Russisch so viel wie „Ups!“. Schlagzeuger Zheka erklärte auch, wie es zur Band kam. Als er wegen zu lauten Trommelns auf dem Petersplatz auf der Polizeistation landete, lernte er dort den Sänger Grig kennen. Kurzerhand wurde eine Band gegründet. Und die begeistert nicht nur in Russland viele Fans – auch auf dem Gut Adolphshof kam sie mit kraftvollen Bläsersätzen, rhythmischen Beates und dem immer wieder charismatischen Gesang von Grig gut an. Die St. Petersburger hatten den 400 Fans schon gut eingeheizt, als die eigentliche Vorband „Nova fliegt zum Mond“ das Gut erreichte und loslegte. Die melodiösen Stücke der Berliner Sängerin Nova begeisterten das Publikum. Die meisten Besucher verließen das Festival danach mit einem tollen Gefühl, ein internationales Klangspektakel erlebt zu haben.

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Die Bands ließen den Besuchern keine ruhige Minute und Tanzen war absolut angesagt.

Quelle: Susanne Hanke

Von susanne Hanke

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