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Müttercafé Alberta kann weitermachen

Lehrte Müttercafé Alberta kann weitermachen

Die finanzielle Förderung des Müttercafés Alberta für Flüchtlingsfrauen durch das Land ist zumindest für die nächsten beiden Jahre gesichert. Das haben sich Vertreter der beiden großen Lehrter Ratsfraktionen vom Sozialministerium bestätigen lassen.

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Jeden Mittwoch treffen sich Frauen mit Migrationshintergrund zum gemeinsamen Frühstück in der Albert-Schweitzer-Grundschule.

Quelle: Archiv

Lehrte. In dem in der Albert-Schweitzer-Schule angesiedelten Müttercafé können sich Flüchtlingsfrauen jeden Mittwochvormittag zum Frühstück treffen. Unterstützt von zwei Stadtteilmüttern, die eine spezielle Qualifizierung absolviert haben und mehrere nahöstliche Sprachen sprechen, geht es um Informationen zum Beispiel über das deutsche Schulsystem und die Rolle der Eltern darin. Außerdem werden die Frauen - Männer haben keinen Zutritt - auf Behördengänge oder Arztbesuche vorbereitet. Darüber hinaus dient das Angebot auch dem Austausch untereinander.

Bei der Vorstellung ihrer Arbeit im Jugendhilfeausschuss erhielten Veronika Schulte und Evelyn Filies-Strohm jede Menge Lob: "Ich finde das toll, was Sie machen!" (André Tepper, SPD) "Ich spüre viel Begeisterung!" (Wilhelm Busch, CDU) "Vielen Dank für Ihre wunderbare Arbeit!" (Christian Gailus, Grüne)

Vermutlich noch wichtiger für die beiden Vertreterinnen des Bündnisses "Lehrte hilft" war die Information, die übereinstimmend von Busch und Ekkehard Bock-Wegener (SPD) kam: Der zuständige Referatsleiter im Sozialministerium habe versichert, dass die finanzielle Förderung des Projektes durch das Land zumindest bis Ende 2019 fortgesetzt werde und nicht - wie von Schulte und Filies-Strohm befürchtet - im Dezember dieses Jahres auslaufe. Die Kosten von rund 21000 Euro teilen sich zu je einem Drittel das Land, die Stadt und der Kirchenkreis Burgdorf.

Für den Wunsch, auch in der Schule An der Masch wegen des dortigen hohen Migrantenanteils unter den Schülern ein Müttercafé einzurichten signalisierte Gailus unwidersprochen Unterstützung durch die Politik: "Wir wollen dafür sorgen, dass das Projekt erhalten bleibt und ausgeweitet wird", kündigte er an.

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