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Gebühren: Reinigung rauf und Abwasser runter

Lehrte Gebühren: Reinigung rauf und Abwasser runter

Im kommenden Jahr wird es in Lehrte gleich bei mehreren Gebühren Änderungen geben. Für die Straßenreinigung werden die meisten Grundstücksbesitzer etwas tiefer in die Tasche greifen müssen. Die Abwassergebühren und die Gebühren für den Winterdienst sollen indes geringfügig sinken.

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Die Gebühren für die Straßenreinigung in Lehrte sollen 2017 deutlich steigen.

Quelle: Gückel

Lehrte. Gleich mehrere Gebührenhaushalte für 2017 liegen dem neuen Lehrter Rat jetzt zur Beschlussfassung vor. Dabei geht es um die Abwasser- und die Regenwasserbeseitigung sowie um die Straßenreinigung. Die Haushalte müssen jeweils kostendeckend gestaltet werden. Deshalb wird es sowohl Anhebungen als auch Senkungen der Gebührensätze geben. Als erstes Ratsgremium hat der Ausschuss für Haushalt, Wirtschaft, Liegenschaften und Feuerschutz der Änderung einhellig zugestimmt.

Bei den insgesamt mit mehr als 5 Millionen Euro zu Buche schlagenden Abwassergebühren haben die Lehrter in den zurückliegenden Jahren zuviel bezahlt. Deshalb wird der Hebesatz um knapp zwei Prozent auf 2,55 Euro pro Kubikmeter gesenkt. Für die Beseitigung des Regenwassers müssen dagegen ab nächstem Jahr gut neun Prozent mehr aufgewendet werden. Dabei geht es jedoch um eine insgesamt deutlich geringere Summe: Rund eine Million Euro kommen bei dem Satz von 15,24 Euro für 50 Quadratmeter versiegelter Fläche zusammen. Hier hatte es in den vergangenen Jahren eine Unterdeckung von rund 80 000 Euro gegeben.

Gebühren für die Straßenreinigung werden in Lehrte in drei verschiedenen Kategorien erhoben. Für die in den meisten Straßen übliche wöchentliche Reinigung müssen die Grundstückseigentümer jährlich künftig 1,45 Euro pro Meter Straßenfront zahlen. Das sind 15 Cent oder rund 11,5 Prozent mehr als bisher. Für die wenigen Abschnitte, an denen die Straßen sechsmal pro Woche gesäubert werden, sinken die Kosten dagegen von 16 auf 13,20 Euro. Das entspricht 17,5 Prozent. Ebenfalls billiger wird der Winterdienst. Er wird im nächsten Jahr nur noch mit 50 statt bisher 52 Cent pro Meter Straßenfront veranschlagt.

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