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Erlebnistag für alle Generationen

Sehnde Erlebnistag für alle Generationen

"Familienstadt Sehnde - alt, jung und bunt": Seinem Motto hat der dritte Generationentag an der Kooperativen Gesamtschule alle Ehre gemacht. Zahlreiche Besucher nutzten das Angebot und ließen sich von der Vielfalt der Angebote der 65 Vereine, Verbände, Institutionen und Unternehmen begeistern.

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Während die einen den lebendigen Kicker beim Generationentag in der KGS Sehnde bespielen, genießen die anderen eine Pause bei Kaffee und Kuchen.

Quelle: Sandra Köhler

Sehnde. "Wir sind immer wieder angesprochen worden, wann es denn wieder einen Generationentag gibt", sagte die Erste Stadträtin Bettina Conradi erfreut über das Interesse bei der Eröffnung in der Aula der KGS Sehnde. Ohne zahlreiche Ehrenamtliche, das betonte sie, sei eine solche Großveranstaltung aber nicht möglich. "Wir sind froh, dass beim dritten Generationentag wieder so viele Aussteller mitwirken", betonten die Gleichstellungsbeauftragte Jennifer Glandorf und Ines Raulf vom Stadtmarketing.

Das Besondere sei die Angebotsvielfalt an den Ständen. "Da stehen Vertreter des Pflegeheims direkt gegenüber denen vom Dorfkindergarten." Mit welchen Pfunden da die Familienstadt Sehnde wuchern kann, das wurde mehr als deutlich.

Zur Unterhaltung der Besucher spielte das TVE Jugendorchester mitreißend auf der Bühne. Die Crazy Girls vom gleichen Verein zeigten einen Mix aus Tanz und Aerobic. Hip Hop und mehr präsentierten Tänzer der Tanzschule Wir tanzen. Der Flüchtlingshilfeverein führte Interviews mit Geflüchteten und bot arabische Kalligrafie an. Für Stimmung sorgten auch die Cheerleader der Blue Arrows. Sie heizten ihrem Publikum ein. Bei der SG Sehnde warben an der Lichtpunktanlage  keine Geringeren als der aktuelle Schützenkönig Yannick Schnabel und sein Bruder, Landesjugendkönig Henrik, für den Schießsport.

Auch der Sehnder Kontaktbeamte Stephan Flohr war vor Ort. "Wir geben Tipps, wie man sein Haus sicher machen kann - etwa, indem man die Nachbarn mit ins Boot nimmt, und nicht auf Facebook Urlaubsbilder postet", sagte er und verwies Interessierte auch auf das Angebot einer Beratung in den eigenen vier Wänden.

Fische und Bücherwürmer basteln konnten Kinder bei Andrea Mietz von der Kirchengemeinde Sehnde. Doch auch für Erwachsene gab es da viel zu erfahren. "Ich finde es wichtig, dass die Kirche vor allem im Lutherjahr präsent ist", sagte die Mitarbeiterin des Kinderkirchenteams. "Wir informieren natürlich über unsere Gemeindearbeit, aber auch über die Kirchenvorstandwahlen am 11. März im nächsten Jahr." Da, sagte Mietz, würden noch Kandidaten benötigt. Und sie warb bei den Besuchern für das Gemeindefest am 3. September ab 11 Uhr mit Kinderchor, Spielen zur Reformation,Vorführungen sowie einem Konzert von Voices of Harmony."

Am Stand des Civitan Clubs drehte sich das Glücksrad, beim Arbeitskreis Frauen für Sehnde konnten Besucher ihr frauenpolitisches Wissen testen und am Stand der Familienstadt Sehnde ihre Anregungen loswerden. Der Präventionsrat Sehnde informierte mit den Arbeitskreisen Integration, häusliche Gewalt und Sucht sowie seinem Förderverein über seine Präventionsarbeit. "Die Hemmschwelle uns hier anzusprechen, ist geringer ", meinte der Fördervereinsvorsitzende Olaf Kruse und lobte die gute Vernetzung, etwa mit der Frauenberatungsstelle der AWO am Nachbarstand.

Mit Baklava und gefüllten Weinblättern machten Stefanie Bauer von der Region Hannover und Sonja Pock von der Volkshochschule Hannover Land Werbung für das MiT-Projekt, das im März auch in Sehnde angelaufen ist. Bei der Aktion Miteinander in Toleranz werden junge Migranten im Alter von 14 bis 27 und ihre Familien im Alltag von Mentoren unterstützt, die an der Volkshochschule ausgebildet werden. "Das Projekt gibt es erst seit März in Sehnde und wir suchen noch Interessierte", sagten beide.

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Von Sandra Köhler

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