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Erste Bauphase bei St. Petri abgeschlossen

Steinwedel Erste Bauphase bei St. Petri abgeschlossen

Die Kirchengemeinde St. Petri macht gerade einen Prozess durch, den so mancher private Hausbesitzer kennt: Irgendwann muss man sein Gebäude auf einen modernen Stand bringen. Das passiert zurzeit mit dem Gemeindehaus der Steinwedeler, das seit den Sechzigerjahren in einem ehemaligen Schweinestall aus dem Jahr 1850 untergebracht ist.

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Das Gemeindehaus von St. Petri ist energetisch auf dem modernsten Stand.

Quelle: Michael Schütz

Lehrte. Jetzt ist der erste Bauabschnitt abgeschlossen, teilt Pastor Mirko Peisert mit. „Das ist ein Grund zum Feiern“, meint der Geistliche. Deswegen laden der Bauverein der Gemeinde und der Kirchenvorstand für Donnerstag ab 19 Uhr zu einem Grillabend ein.

Die Besucher können sich dann über den Stand der Renovierungsarbeiten informieren. Die teuren Arbeiten sehe man aber oft nicht, meint Peisert in Bezug auf die neue Elektrik des Hauses und fügt als ein Beispiel hinzu: „Die alten Sicherungen waren noch aus Porzellan.“ Das Gemeindehaus sei vor allem energetisch auf den neuesten Stand gebracht worden, erklärte der Pastor. Die Decke und die Fassade seien jetzt gedämmt. Bauliche Veränderungen habe es auf der Nordseite des Hauses gegeben. Zwei große französische Fenster brächten nicht nur mehr Licht in den Gemeindesaal, sie ermöglichten auch den Blick auf und den Gang in den allegorischen Garten.

Die erste, jetzt abgeschlossene Phase habe vor allem das Äußere und die Dämmung betroffen, erklärt Peisert. Jetzt würden noch Fußböden erneuert und Tapeten angebracht. Für die Gesamtkosten von insgesamt 173.000 Euro habe die Gemeinde die Rücklagen gar nicht sehr angreifen müssen. Spenden und eine kleine Erbschaft hätten es ermöglicht. Außerdem übernehme der Kirchenkreis 120.000 Euro.

Von Michael Schütz

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