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Ferienbetreuung: Juno macht Kinder zu Piraten

Lehrte Ferienbetreuung: Juno macht Kinder zu Piraten

Die dreiwöchige Ferienbetreuung der Stadt ist nach wie vor gefragt: Derzeit erleben 20 Grundschulkinder spannende "Piratenferien" mit allerlei Ausflügen, Spielen und Mitmachaktionen. Die Betreuung geht erstmals nicht in der Albert-Schweitzer-Schule, sondern im Jugendhaus Nord (Juno) über die Bühne.

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Bei der Ferienbetreuung geht es rund: Maja (8), Lilly (8), Carolin (8) und Emilia (8) vergnügen sich mit dem Rhönrad.

Quelle: Katja Eggers

Lehrte. In der Einrichtung am Aligser Weg gibt es für die Kinder mehr Möglichkeiten. "Wir haben das ganze Haus für uns, die Kinder können unter anderem krökeln, Billard spielen und Kino gucken", sagt Juno-Leiterin Anke Sal. Für jeden Tag sind zudem Aktionen geplant, die zum Motto "Piratenferien" passen. Unter anderem haben die Kinder schon eine Piratenrallye gemacht, mutig den Wasserturm erklommen und Vorräte für schlechte Zeiten angelegt, indem sie Schiffszwieback gebacken und Marmelade aus Erdbeeren vom Nöhrehof eingekocht haben. Die Juno-Küche wurde dabei kurzerhand zur Kombüse erklärt.

Mit dem Boot stachen die jungen Piraten in See, und zwar in den Maschsee. Geschwommen wurde im Lehrter Freibad. Im Becken des Stadtparks haben die Kinder selbst gebaute Flöße zu Wasser gelassen. In Hannover schmissen sie eine Flaschenpost in die Leine. "Das war super, da standen alle unsere Namen drauf", sagte die achtjährige Elisabeth.

Lilly, Ida und Melike machte vor allem das Malen mit Kreide Spaß. Auf dem Asphaltboden im Fußballkäfig gestalteten die Mädchen ein kunterbuntes Hochzeitspaar. In der "Apotheke" verarztete Lyam derweil das Bein von Samuel, der in Kontakt mit Brennnesseln gekommen war. "Wenn man da Heilblätter drauflegt, tut das gar nicht mehr weh", sagte Samuel fröhlich. Für die dritte Woche ist eine Schatzsuche geplant. Die "Piraten" wollen zudem Buddelschiffe bauen und Stockbrot am Lagerfeuer braten.

Stadtjugendpflegerin Julia Michaelis freut sich, dass die Ferienbetreuung  auch in diesem Jahr wieder gut nachgefragt ist. Das Angebot richtet sich an berufstätige Eltern. Für die erste Woche sind 21 Kinder angemeldet, in der zweiten sind es 22 und in der dritten Woche 13 Kinder. "Die meisten Kinder bleiben zwei Wochen am Stück", berichtet Michaelis.

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Damit die Brennnesseln nicht mehr brennen: Lyam (7, links) legt Samuel (7) ein heilendes Blatt aufs Bein.

Quelle: Katja Eggers

Von Katja Eggers

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