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Feuerwehren üben mit realitätsnahem Szenario

Lehrte Feuerwehren üben mit realitätsnahem Szenario

Feuerwehrleute haben an der Landstraße zwischen Röddensen und Kolshorn eine Einsatzübung absolviert. Das Szenario des Einsatzes war sehr realitätsnah – inklusive einem auf dem Dach liegenden Auto.

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Den Einsatzkräften bietet sich bei der Ankunft das realistische Bild eines schweren Unfalls.

Quelle: Feuerwehr

Röddensen.  Wer am Montagabend auf der Bundesstraße 443 bei Röddensen unterwegs gewesen ist, oder von dort nach Kolshorn fahren wollte, sah das Blaulicht schon von Weitem. Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr säumten den Straßenrand, etliche Retter versuchten, der Folgen eines vermeintlichen Unfalls Herr zu werden. Doch bei dem realitätsnahen Szenario handelte es sich nur um eine Übung. An dieser waren letztlich rund 40 Feuerwehrleute aus Röddensen, Kolshorn und Ahlten beteiligt. Deren Fazit am Schluss: Die Zusammenarbeit ist sehr gut gelungen.

Es war 18.50 Uhr, als in Kolshorn und Röddensen die Sirenen heulten. Die zwei benachbarten Ortsfeuerwehren wurden zu dem Unfallszenario an der Kreisstraße 122 gerufen. Jens Dannenbring, Ortsbrandmeister in Kolshorn, und Martin Voß, Vize-Ortsbrandmeister in Röddensen, hatten die Übung organisiert und dafür sogar ein altes Auto verbeult und auf dem Dach liegend auf einem Acker platziert. Ein zweites stand auf dem Grünstreifen an einem Baum. Dass es sich dabei nur um die Kulisse für eine Übung handelte, war auch für die Einsatzkräfte erst auf den zweiten Blick erkennbar. „Wir haben uns viel Mühe gegeben, das real zu gestalten“, sagt Voß.

Mehr noch:  In einem der Wagen hatten Dannenbring und Voß eine lebensgroße Puppe gesetzt, die einen verletzten Insassen darstellen sollte. Im anderen Auto saß ein realer Mensch, als Unfallopfer geschminkt.

Einsatzleiter war Hendrik Thiele aus Röddensen, der eine ortsübergreifende Einsatzgruppe leitet. Er ließ auch die Ortsfeuerwehr Ahlten nachalarmieren. Bis zu deren Eintreffen mussten die Feuerwehrleute die Unfallstelle ausleuchten, den Brandschutz sicherstellen und die Kreisstraße sperren. Zudem schafften sie es noch vor dem Eintreffen der Helfer aus Ahlten, die erste vermeintlich verletzte Person zu befreien.

Von Achim Gückel

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