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Helma spendet 45.000 Euro

Lehrte Helma spendet 45.000 Euro

Lehrte darf sich erneut über eine großzügige Spende der Firma Helma Eigenheimbau freuen: Gründer Karl-Heinz Maerzke und seine Frau Regina haben am Freitagmittag einen symbolischen Scheck über 45.000 Euro überreicht. Mit dem Geld sollen Projekte zur Sprachförderung und Gewaltprävention unterstützt werden.

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Regina (von links) und Karl-Heinz Maerzke freuen sich mit Schulleiterin Angela Dießel, Katharina Kühnle von der Stabstelle Gleichstellung und Teilhabe und der Gleichstellungsbeauftragten Freya Markowis.

Quelle: Katja Eggers

Lehrte. Der größte Teil der Spende ist mit 18.000 Euro für das Projekt "I can do" bestimmt. Die Präventionsmaßnahme ist im Schuljahr 2014/15 an der Aueschule Aligse und Steinwedel gestartet und soll dort nun für ein weiteres Jahr fortgeführt werden. Darüber hinaus ist die Einführung an einer weiteren Lehrter Grundschule geplant. Welche dies sein wird, steht allerdings noch nicht fest. Bei "I can do" lernen die Kinder Stopp zu sagen, für sich selbst zu sprechen, achtsam mit sich und anderen umzugehen sowie eigene Fehler und die der Mitschüler zu akzeptieren.

Um Finanzierungslücken bei bestehenden Sprachkursen für Flüchtlinge zu überbrücken, stehen der Stadt von Helma zudem 15.000 Euro zur Verfügung. "Etwa wenn Bund und Land gerade keine Mittel zur Verfügung stellen", erklärte Lehrtes Gleichstellungsbeauftragte Freya Markowis.

Für die Beschaffung von Lehrmaterial für ehrenamtliche Helfer, die Deutschkurse anbieten, spendete Helma weitere 7.000 Euro. Darüber hinaus sind 5.000 Euro für einen speziellen Deutschunterricht vorgesehen: Die Stadt möchte für Flüchtlingsfrauen gern Kurse inklusive Kinderbetreuung anbieten. "Die Frauen lernen meistens sehr viel später Deutsch als ihre Männer, weil sie sich stattdessen um ihre Kinder kümmern müssen", sagt Markowis.

Lehrtes Bürgermeister freute sich sehr über die Spende. "Die langfristige Herausforderung ist nicht, Flüchtlinge warm, satt und trocken zu bekommen, sondern sie auch am gesellschaftlichen Leben teilhabe zu lassen - und ohne die deutsche Sprache geht das nicht", betonte Sidortschuk.

Das Unternehmen Helma hat auch in den vergangenen Jahren schon großzügige Spenden an die Stadt übergeben  stets im fünfstelligen Bereich. Stats sind damit Präventions- und Fördermaßnahmen sowie Bauprojekte im Kitabereich gefördert worden.

Von Katja Eggers

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