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Flüchtlinge legen einen Gemüsegarten an

Lehrte Flüchtlinge legen einen Gemüsegarten an

Tomaten, Kartoffeln und Bohnen: Flüchtlinge haben auf dem Gelände der AWO-Unterkunft an der Manskestraße gemeinsam einen Gemüsegarten angelegt. Die Beete stellten sie jetzt stolz Lehrtes Bürgermeister Klaus Sidortschuk vor.

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Die Flüchtlinge der Unterkunft an der Manskestraße und die Vertreter der AWO stellen Lehrtes Bürgermeister Klaus Sidortschuk (Mitte) das neue Gemüsebeet mit AWO-Logo aus Steinen vor.

Quelle: Katja Eggers

Lehrte. Das Stadtoberhaupt zeigte sich beeindruckt. "Ich finde es immer sehr faszinierend, wenn man Gemüse ganz frisch aus der Erde ernten kann", sagte er mit anerkennendem Blick auf den gut 150 Quadratmeter großen Gemüsegarten.

Die Flüchtlinge haben dort unter anderem Tomaten, Radieschen, Kartoffeln, Chili, Bohnen, Kürbisse und Kresse angebaut. Sie profitierten dabei von dem Wissen einiger Experten: Qabas Saleh Shihab Al-Bayati und ihr Mann Mohammed Saad-Awad haben im Irak früher eine eigene Gärtnerei betrieben. Beim Anlegen der Beete führten sie zusammen mit Mohammad Khalifa aus Syrien die Feder. "Wir sind sehr stolz, dass wir hier in Deutschland jetzt auch einen Gemüsegarten betreiben können", ließ Al-Bayati über einen Dolmetscher mitteilen.

Die Beete sind innerhalb von zwei Wochen im August auf einer Fläche entstanden, die zuvor einmal ein Parkplatz war. Die Pflastersteine nutzen die Flüchtlinge nun zur Abgrenzung der Beete. In einem Schmuckbeet haben sie aus Steinen zudem das Logo der Arbeiterwohlfahrt (AWO) gelegt, welche die Flüchtlingsunterkunft betreibt. Die Pflanzen sind eine Spende des Grundstückseigentümers Lehrter Wohnungsbau. Hinter dem Haus haben die Flüchtlinge zudem einen kleinen Ziergarten mit blühenden Blumen und einem Brunnen gestaltet.

Alles, was geerntet wird, ist für den Eigenbedarf bestimmt. Für AWO-Geschäftsführer Burkhard Teuber zählte zudem, dass die Flüchtlinge in der Gartenarbeit auch eine Beschäftigung gefunden haben. "Das hat ihnen wirklich auch richtig viel Spaß gemacht", betonte Teuber.

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Von Katja Eggers

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