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Flüchtlinge ziehen an Nordstraße

Lehrte Flüchtlinge ziehen an Nordstraße

Die neue Notunterkunft der Stadt Lehrte an der Nordstraße ist fertig. Bereits ab Donnerstag kommender Woche werden in dem schlichten Gebäude die ersten Flüchtlinge einziehen.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Lehrte. Insgesamt sollen dort rund 60 Menschen eine neue Bleibe finden. Das hat Bürgermeister Klaus Sidortschuk am Dienstagvormittag mitgeteilt.

Eigentlich hatte die Notunterkunft bereits vor rund zwei Monaten fertig sein sollen. In einer Nacht im August war jedoch bei heftigem Regen viel Wasser in den Rohbau gelaufen, hatte das Sockelgeschoss überflutet, war in den frisch gegossenen Estrich gesickert und hatte auch Elektroleitungen in Mitleidenschaft gezogen. Das Gebäude war vor seiner Fertigstellung bereits ein Fall für die Teilsanierung.

Sidortschuk hatte im September gesagt, dass die Verzögerungen an der Nordstraße die Stadt empfindlich treffe. Damit spielte er auf die mittlerweile höchst problematische Suche nach Unterkünften für Flüchtlinge an.

Der Neubau an der Nordstraße ist an einer Stelle entstanden, wo bis vor einiger Zeit noch eine andere Notunterkunft stand. Das Gebäude musste jedoch nach einem Brand im Jahr 2010 abgerissen werden.

Der schlichte Neubau, der mit Kosten von 1,5 Millionen Euro kalkuliert wurde, verfügt über Doppel- und Einzelzimmer. Jede Wohneinheit hat ein einfaches Bad von knapp 4 Quadratmetern.

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